Schlüssel zum Verständnis des Lebens #1 : Reflektion, Kontemplation, Meditation

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Während das Leben für uns ein Mysterium ist, ist es hauptsächlich das Resultat vieler Faktoren – die meisten in tief unterbewussten Entscheidungen begründet, die wir vor langer Zeit gefällt haben – so tief, dass wir uns inzwischen einem Weltbild des “Schicksals” oder einer Hoffnung auf göttlichen “Gnade” einer externen Autorität verschrieben haben.

Man kann diese Änderungen der Persönlichkeit beobachten, wie man
* zuerst bewusst die Konsequenz zieht sein Verhalten zu ändern (was hunderte male hin und zurück gehen kann, bis es sich manifestiert), und
* dann, wenn die Entscheidung final ist, man etwas einfach unterbewusst tut, ohne überhaupt noch darüber zu sprechen.

Das kann eine Erleichterung von großen Lasten darstellen, aber wenn es in Bitterkeit geschieht, dann kann es Menschen zu körperlichen oder psychischen Pathologien treiben. Das ist, wie sich Charaktere bilden.

Charakterliche Veränderungen sind schwer bewusst zu erreichen, doch gibt es Möglichkeiten die Situation in die wir uns selbst hineinmanövriert haben zu entwirren;
und die unübersehbaren Ähnlichkeiten östlicher und westlicher Lehren zeigt, dass es Grundprinzipien gibt, die Jemanden aus der Misere seiner Ignoranz herausführen können.

Wenn man einen Eisberg anschaut, sieht man die Beziehung zwischen dem sichtbaren Bewusstsein oberhalb des Wassers …

… und den wesentlich größeren unsichtbaren Teil des Unterbewusstseins unter Wasser.
Also ist es klar, dass die Hauptaufgabe im Reich des Unterbewusstseins stattfinden.
(Schamanistische Reisen z.Bsp. führen einen meist zunächst durch einen Tauchgang in die Höhle des eigenen Selbst.)

Da alle Wege nach Rom führen, gibt es nicht nur den einen Pfad zur “einzigen Wahrheit”, sondern so viele Wahrheiten, wie es Menschen auf diesem Planeten gibt.

1.) Das Prinzip der Reflektion, Kontemplation und Meditation

Aktion ist das Yang Prinzip der Sonne:
Einfach zu scheinen und sprichwörtlich zu strahlen.
Reflektion hingegen ist das Yin Prinzip des Mondes: darüber zu reflektieren was geschehen ist. Das ist das Mittel der Therapie, und ein guter Therapeut ermögliche dem Patienten zu reflektieren,
um den Intellekt tiefer in das Reich der Kontemplation zu führen.

Ein Eremit wurde mal gefragt, warum er in Einsamkeit lebe,
aber anstatt zu antworten nahm er einen Stein, warf in in einen Brunnen, und fragte den Fragenden was er sehe.
Der Wanderer antwortete: “Ich sehe Wellen auf dem Wasser”;
und als sich die Wellen beruhigt hatten, fragte er den Wanderer nochmals, so dass der antwortete: “Ich sehe ein Spiegelbild meiner Selbst”.
Da antwortete der Eremit ihm: “So bald die Wellen des Geistes sich beruhigt haben, kannst Du Dich selbst sehen.
(Eine der wichtigsten altgriechischen Leitsätze ist: “Erkenne Dich selbst.”)

Während Reflektion eine passive Art ist,
ist Kontemplation eine gewählte Aktivität, um willentlich an einem Bestimmten Thema eine längere Weile dran zu bleiben.
Beide Wege funktionieren als Vermittler zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, und beide Wege sind ineinander verschlungen,
weil man seine Gedanken nicht erzwingen, sondern eher anziehen kann, um dann darüber zu reflektieren.

Eine Behinderung einer guten Übersicht is der Tunnelblick, weshalb man um alle Sichten wahrnehmen zu können am Besten in der Mitte einer Kreuzung, und nicht in einer Gasse stehen sollte.

Medietas” heisst “in der Mitte” in Latein. Daher bedeutete das Wort “Medizin” ursprünglich die Rückführung auf die Gesundheit, wenn man in seinem Zentrum ist, und “Meditation” das Zentrieren des Selbst, um so viele Perspektiven wie möglich, und damit die Welt “wie sie ist” wahrzunehmen.

Das erklärt auch das Symbol des Kreuzes, was keinesfalls nur im Christentum verwendet wurde, sondern z.Bsp. auch bei Rosenkreuzern. Während das körperliche Zentrum der Bauch ist, wird es in anderen Richtungen als das Herz gesehen, was im alten Ägypten als “zweites Gehirn” angesehen wurde.

Gregg Braden setzt einen starken Wert auf die Herz-Hirn-Verbindung; und der Verlust davon ist die Wurzel der meisten internen und externen Leiden in dieser Welt.
Mitgefühl (wie es von den meisten Religionen propagiert wurde, bevor viele davon verkrusteten) ist eine gute Methode dies zurück zu erlangen,
und Buddhisten wie Thích_Nhất_Hạnh oder der Dalai Lama haben dies zu ihrer Priorität gemacht.

Für rationale Menschen ist Meditation oft das am wenigsten greifbare Konzept, so dass es ihnen für lange Zeit wie eine Zeitverschwendung vorkommt, weshalb es Anfängern meist als Entspannungsübung oder zur Selbststärkung propagiert wird, um mehr effizient zu erscheinen.
Während beides wahr ist, ist Meditation wesentlich mehr, denn es ist wie ein Sanktuarium, in dem interne Turbulenzen beruhigt werden, solange man nicht vom täglichen Leben aufgewühlt wird.

Der leichteste Weg zu Meditieren ist sich eine Minute hin zu setzen und den Atem zu beobachten, denn man kann sowohl bewusst, als auch unbewusst atmen, weshalb der Atem als Vermittler zwischen beiden Welten funktioniert.
Währenddessen kann man auch seine Gedanken einfach auslaufen lassen, indem man kein Öl mehr in die Flammen gießt, so dass Gedanken, die in Meditation aufkommen nicht weiter gefüttert werden, wie z.Bsp. der Gedanke an das spätere Einkaufen nicht durch eine ganze Einkaufsliste erweitert, sondern hinten an gestellt wird, so dass man sich wieder ganz dem jetzigen Moment widmen kann.

Bezüglich der Länge: Wenn Du Deine Meditationzeit (natürlich nur durchschnittlich) um nur 1 Sekunde mehr täglich vergrößerst, addiert es sich auf 7-8 Minuten im ersten Monat, 5-6 Minuten pro Woche im zweiten Monat, und während die Zeit zunimmt, wirst Du in eine regelmäßigere Vermittlungspraxis automatisch hineinwachsen, um zu viel nicht aufholen zu müssen, bis Du letzendlich alle zwei Monate eine Minute mehr täglich meditieren kannst.
Um solch komplizierten Berechnungen zu vermeiden, kann man im ersten Monat einfach so lange und oft man will meditieren,
im zweiten Monat versuchen, es wöchentlich zu tun,
und ab dem dritten Monat versuchen 2 Minuten täglich zu meditieren,
und ab dann alle folgende zwei Monate die Länge um 1 Minute erhöhen, bzw um 6 Minuten jedes Jahr zu verlängern.

Die leichteste Zeit, um zu meditieren, ist vor der Morgendämmerung – am zweit besten nach der Abend-dämmerung, und am Ungünstigsten in der Gesellschaft von Leuten zu meditieren die nicht meditieren.
Täglich ein bisschen zu meditieren ist wertvoller, als nur ab und zu viel zu machen, weil Dein Charakter dadurch durchweg abgestimmt wird.

Meditation, Kontemplation und Reflektion waren und werden intuitiv in natürlichen Kulturen praktiziert, wurden aber durch den Leistungsdruck unserer ersten Welt, ständig Gewinne zu maximieren (die dann gewöhnlich bloß als Entschädigungen für unser verlorenes ganzheitliches Glück dienen) marginalisiert.

< Einführungs Kapitel #0

#buddhism, #centre, #christianity, #contemplation, #cross, #heart-brain-connection, #meditation, #reflection, #rosicrucianism, #spirituality

Spiritual inspiration Sunday 4

After watching this video I realised that enlightening experiences are just glimpses into the divine;
but by no means the end of the road for us,
because we still have to work out a lot of our own stuff
parallel of those inspirations.
I think enlightenment helps us to see what to gear towards or what gives us purpose in life.
(But that is only my own personal opinion in 2019)

#spirituality, #video

Spiritual inspiration Sunday 3

Happy 🔆day, my fellow soul-searchers!

If you are interested in health and healing,
I have some free excerpts from the documentary Heal for you:
For the rest of this month HayhouseHealSummit.com will put up a few new videos which are available for one day only before they are charged for.
So bookmark that page and watch 1-2 videos every day, as long as they are free.
And here is the spiritual ascension inspiration of the week:

#spirituality, #video

Schlüssel zum Verständnis des Lebens #0:ffenheit

English article in menu: spirituality>Keys to understanding the universe #0

0ffenheit für verschiedene Weltansichten

Dieses Einführungskapitel ist #0 und 0ffenheit wird hier mit einer Null geschreiben, denn sie hat Null Vorurteile (so wie Jesus die Kinder beschrieb).
Je offener man für verschiedene Konzepte ist, desto mehr Werkzeuge hat man an der Hand, um die Mysterien des Universums zu verstehen.

Wir Alle haben teilweise ein Scheuklappenbewusstsein, was im Fall einer Konfrontation mit unpassenden Meinungen zu Ärger führt.
Aber rein strategisch gesehen, wäre es am Förderlichsten, so viele verschiedene Konzepte wie möglich zu integrieren, um die Aspekte zu verstehen, die in einer einzigen Sichtweise nicht erfasst werden können.

Beispiele für Scheuklappenbewustsein sind:

  • Nationalismus,
    denn wenn man die sich ständig verändernde Weltkarte unten anschaut wird klar, das es immer Veränderungen gegeben hat.
    Sich also an einen Status Quo der letzten Zeit zu klammern, in der das eigene Reich am größten war,
    bedeutet sich an einem längst vergangenen Stadium aufzuhalten, was höchstwahrscheinlich so nie wieder zurück kehrt.
    Das schafft ein stagniertes Einfrieren in verzerrten Wunschvorstellungen, was den freien Fluß des Wandels der Zeit verhindert. Verzerrt deswegen, denn für Nationalisten gilt meist der Punkt der größten Ausdehnung des eigenen Reiches.
    Wieso soll ausgerechnet dieser zu Lasten aller Anderen wieder hergestellt werden,
    und wieso soll die Nächstenliebe für die eigene Gruppe genau an künstlich geschaffenen Landesgrenzen anhalten?

  • Rassismus
    fällt in die gleiche Kategorie und schafft nur mehr Angst oder Aversion gegen das Unbekannte, was dementsprechend eigene Ein-sichten in verschiedenartige Arten das Leben zu handhaben verhindert.

  • Materialismus
    scheint zunächst einmal der klarste Weg zu sein die Dinge anzuschauen;
    aber das ihm innewohnende Verurteilung aller spiritueller Konzepte (um die es in dieser Serie ausschließlich geht), verhindert den Zugang zu Prinzipien, die einen einfachen Zugang zur Lösung vieler Probleme gewähren,
    ohne auf derzeitige Forschungen zurückgreifen zu müssen,
    die letztendlich oft nur Neuerfindungen des Rads sind.
    Außerdem muss man sich dann an wesentlich weniger Fakten erinnern, denn man kann sich Einzelheiten anhand dieser Prinzipien erschließen.

    Ein solches Beispiel, ist das Yin & Yang Symbol mit Hilfe dessen man die Jahreszeiten, den Menstruationszyklus und Vieles mehr ohne viel lernen zu müssen verstehen kann, wenn man das Prinzip versteht.

yinYang

  • Die Abwertung “abergläubischer” Konzepte
    ist zunächst einmal konstruktiv, um Angstmachereien nicht zum Opfer zu fallen,
    aber eine zu rigide Aversion von Konzepten, die man nicht verstehen will,
    beraubt einen des Querdenkens, was einen Dinge aus einem völlig neuen (queren) Winkeln sehen lässt.
    Ein gutes Beispiel dafür ist die oft belächelte Astrologie die in Form vereinfachter Kurzzeit-vorhersagen oft in oberflächlichen Magazinen gefunden wird.
    Aber wenn man versteht, dass Astrologie keineswegs nur auf das Sonnen-sternzeichen reduziert ist, sondern die Qualität der Zeit beschreibt (im Gegensatz zu unseren Chronometern, die lediglich die Quantität messen), dann kriegt man Zugang zu einer weniger fatalistischen Sichtweise,
    indem man eigene Handlungen in einen größeren Zusammenhang zu stellen vermag.
    Wenn Jemand zum Beispiel einen Zusammenstoß von hochenergetischer Marsenergie und der blockierenden Saturnenergie hat,
    dann kann sich das zu einem gewissen Zeitpunkt bei Unachtsamkeit sowohl als Autounfall manifestieren,
    bei Beachtung und Anwendung dieser Prinzipien aber zu dem Vorteil führen, dass Jemand in einem Kampfsportwettbewerb gewinnt, wo man seine energetischen Mars-schläge freiwillig saturnisch blockiert.
  • Die eigene Religion als die einzig Wahre zu deklarieren
    scheint mir schlichtweg das Resultat von Kindheits-konditionierungen, über die man nicht hinausgewachsen ist, zu sein;
    und dessen Einfachheit man dadurch aufrecht erhalten will, dass man es durch Vermehrung von Gleichglaubenden zu stärken versucht.
    Oft ist es aufgrund eines vermenschlichten Konzepts des Göttlichen aufgrund unserer Unfähigkeit, das höhere Selbst zu erkennen.
    Das hat dann zu einer Ausgrenzung anderer personifizierter Götter (und damit der Absurdität von Religionskriegen, die im totalen Gegensatz zum Gebot der Nächstenliebe stehen) geführt.
    Adyashanti sagte,  dass Religionen im Grunde als “Türvorleger” gedacht waren, uns zu unserem eigenen Heim, und damit unserem höheren Selbst zu führen, aber dass die meisten Religionsanhänger leider an der Matte hängenbleiben würden, um diese zu verehren, anstatt den Weg zu sich selbst zu finden.
    Deswegen sind ironischerweise Atheisten oft authentischer um Ethik bemüht, als religiöse Fanatiker, denn Erstere müssen jede eigene Handlung mit ihrem eigenen Gewissen abgleichen, während sich Religionsfanatiker schlichtweg auf ihre längst nicht mehr begründbare Berechtigung berufen Alles richtig zu machen, solange es under der Flagge ihres Kindheitsdogmas steht.
    Wenn immer man also Jemand von dem EINZIGEN Weg, oder DEM wahren Weg, sprechen hört, der diese eigene Philosophie durch einen BEWEIS bekräftigen will, dann ist das kein Beweis oder Indiz for die Alleingültigkeit eines Weges, denn Göttlichkeit und ortodoxes Gottesverständnis sind zwei total gegensätzliche Wege:
    Das eine ist das Verständnis für einen einzigen externen Schöpfer-Gott, und das Andere die Suche nach dem eigenen einzigartigen Lebensweg des von Dogmatiken befreiten Selbst.

#ancient-wisdom, #ignorance, #limited-worldview, #materialism, #spirituality, #worldview

Spiritual inspiration Sunday 2

Happy ☀️day to you all!

Today I have an article about an inspiring conscious evolution for you.

And here is the video of the day:

To be able to read the words better, make the video fullscreen by clicking on the square on the right bottom of the video.

#spirituality, #video

The comfort to know that any tragedy may even lead to your higher purpose

When talking about health-issues, someone recently did recommend to me the book “You can heal your life” by Louise Hay, which I want to pass onto you.
Additionally I want to share a tragic story about a little boy who did cause an accident which then made him go blind. Whilst this is any parent’s nightmare, what I just read on Wikipedia, made me re-evaluate my narrow-minded pity which only was focussed on enabling all of us to “enjoy life to the fullest” by replacing it with a higher purpose:

Louis Braille was born in Coupvray, a small town about twenty miles east of Paris, on 4 January 1809. He and his three elder siblings – Monique Catherine (b. 1793), Louis-Simon (b. 1795), and Marie Céline (b. 1797) – lived with their parents, Simon-René and Monique, on three hectares of land and vineyards in the countryside. Simon-René maintained a successful enterprise as a leatherer and maker of horse tack.

As soon as he could walk, Braille spent time playing in his father’s workshop. At the age of three, the child was playing with some of the tools, trying to make holes in a piece of leather with an awl. Squinting closely at the surface, he pressed down hard to drive the point in, and the awl glanced across the tough leather and struck him in one of his eyes. A local physician bound and patched the affected eye and even arranged for Braille to be met the next day in Paris by a surgeon, but no treatment could save the damaged organ. In agony, the young boy suffered for weeks as the wound became severely infected; an infection which then spread to his other eye, likely due to sympathetic ophthalmia.

Louis Braille survived the torment of the infection but by the age of five he was completely blind in both eyes. Due to his young age, Braille did not realize at first that he had lost his sight, and often asked why it was always dark. His parents made many efforts – quite uncommon for the era – to raise their youngest child in a normal fashion, and he prospered in their care.

He learned to navigate the village and country paths with canes his father hewed for him, and he grew up seemingly at peace with his disability. Braille’s bright and creative mind impressed the local teachers and priests, and he was accommodated with higher education. He excelled in his education and received scholarship to France’s Royal Institute for Blind Youth.

While still a student there, he began developing a system of tactile code that could allow blind people to read and write quickly and efficiently. Inspired by the military cryptography of Charles Barbier, Braille constructed a new method built specifically for the needs of the blind. He presented his work to his peers for the first time in 1824.

In adulthood, Braille served as a professor at the Institute and had an avocation as a musician, but he largely spent the remainder of his life refining and extending his system. It went unused by most educators for many years after his death, but posterity has recognized braille as a revolutionary invention, and it has been adapted for use in languages worldwide.

So the sarcasm is that exactly the action which was initially tragic for him – piercing lether with an awl – is what was needed for him not only to focus on creating blind-signs, but it is also the elevation from piercing material which is the way to make signs palpable. And without that he would have just been any 43 year old man who by now is long forgotten, but now he is remembered over centuries.
Additionally this made me realise:
Whilst we define reality on our physical senses of seeing, hearing, smelling/tasting and touching, who is to say that we don’t also that the (in my eyes wrongly named) “extrasensory” perceptions or  psychic abilities such as intuitiontelepathypsychometryclairaudience, and clairvoyanceprecognition and retrocognition, are not something which everyone should have? (In ancient text there certainly are references as to times in which most humans were capable of those.)

So are not most of us disabled and just don’t (want to) know it?

So maybe instead of worrying, complaining or being frustrated about a loss of part of the tiny physical realm we rather should focus on reclaiming our long lost spiritual abilities by elevating our presence by any means necessary (as described in my still ongoing series about keys to understanding the universe).

In todays brainwash of advertisements we are guided through excitement towards buying certain products by insinuating that life would be “all about being able to have (most youthful) fun right now”. So now you ask you why this is damaging? Because the ever lasting excitement misses out on necessary guide-rails which protect us from deep suffering.

A huge part of life are the principles of Saturn which you could see as the checkout in a supermarket: At one point you have to pay for what you did put (mentally) in your basked (throughout your entire life). Looking at history: at no point in history was society focussed merely on having fun (except in decadent times amongst a tiny elite, such as Roman emperors), so because we are tricked by psychology  into buying into the pleasure centers or our brains, we overlook the largest aspects of our lifes.

Think of it: It is logical that materialistic pleasures (of our materialistic senses) can only cover 0.4% of it, when the vast majority of the universe is not matter to be experienced with those senses:

Since I do focus on my higher purpose, what I did so far interpret as health-inconveniences of ageing is slowly being replaced by me acknowledging physical issues as balustrades of my inner voice which protect me from straying away to far into the meaningless distractions of excitement. After all the outsourcing of our mind distracts from connecting to the source of ourselves and the universe – something which sorcerers . I won’t say that I am all content about my life at all, but in wise moments I remind me that:

  • My body did put on weight, because I wanted to protect myself from unsuitable sexual enocunters, which could have led me into longterm troubles,
  • my health-issues made me stop running around in order to learn stillness,
  • and what I often perceive as weaknesses are often sensitivities showing me what is right for me.

So whenever inner turmoil comes up, I remind myself of to compare myself to others who seemingly are better of than me, but to slowly walk backwards out of the maze I did entangle myself in for decades, and whenever the question “why me?” comes up, my answer is: “because … me“.

 

 

#health, #matter, #purpose, #senses, #spirituality

The difference between fasionable wellnes yoga and authentic personality work

Prashant Iyengar (son of the founder of Iyengar yoga):
The 18 Maha Kriyas of Yogasana    Chapter 6     (2013)

In modern pseudo-yog feelings of beatitude, solace and sense of well-being have become essential features. Bliss, beatitude, tranquility, transcendence are all on the surface mind or peripheral mind. It is only the temporal mind which gets a sense of wellbeing or a “top of the world” feeling. This mind generated by neurons of the brain is but a tip of the iceberg.


Essential Yog works on, if I may say so, ‘mineral mind’, which is ad the ocean-depth of our minds. When the water of a lake is crystal-clear, our gaze reaches down to its basin, its floor-depth, we hardly notice the water. Similarly this mind is just the surface – the tip; there are yet greater depths of mind (why not see the bottom of the ice-berg, why always the tip?), which in this context I refer to our ‘mineral mind’ or ‘mineral consciousness’.

We pay a premium today for mineral water, because it is extracted from mountains and deep valleys and is rich in the nutrients of this earth. Similarly the submerged mind, the mind at bottom of the embodiment/citta also comes as a premium; it is not sighted easily but has to be mined from deep within.


Modern Yog is but a neat consumer package. “Feel fine” is the goal of the pseudo yog, but wheter one feels fine or not is not important as to ‘become and be fine’. The essential bliss in the mind is not a naked mind perception or sensation; like in scientific evaluations, the naked-eye perceptions are hardly consideration worthy or much less than those analyses of findings conducted with strong probes and/or scopes. Similarly here, the pseudo yog’s naked faculty feelings are worthy of neglect.[…]


In the material plane of life one hardly gets the chance to exercice and explore the more sensitive, philosophical and/or meditative states of mind. They remain neclected. But in yogic pursuits the mind gets a deep philosophical exploration and develops trance potentials too.


 

#authenticity, #iyengar, #spirituality, #superficiality, #yoga