Updates from November, 2019 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • sitting bull 14:30 on 2019-11-10 Permalink | Reply
    Tags: , , Christentum, , ,   

    Warum Religionen spirituell blockieren können 

    {english article here}

    Nachdem ich 3 emotionale und 3 intellektuelle Kritiken gegen Religionen genannt habe, will ich im abschließenden dritten Teil noch 3 spirituelle Probleme mit Religionen nennen.

    Während Religionen vorgeben spirituelle Hilfe und geistige Führung zu geben, und sie als Zünder funktionieren, Menschen dazu zu veranlassen nach einem höheren Sinn im Leben zu suchen, können sie dem ernsthaft spirituell Suchenden in seiner Entwicklung auf verschiedene Weisen hinderlich werden:

    7.) Das Verbot sich (oder sein) Selbst individuell weiter zu entwickeln.

    Im Geist des Agnostizismus, also nicht wissend, ob ein Schöpfer-Gott existiert, fange ich mit einer Analyse religiöser Grundsätze an, indem ich ihnen erst mal vertraue.

    Wenn eine Art Gott Alles im Universum durchzieht, dann muss er/sie/es doch innerhalb jeder unserer Zellen sein, also müsste Jeder sich zum Göttlichen entwickeln können.

    Aber orthodoxe Geschichtsschreiber versuchen mit allen Mitteln eigene Aspirationen das eigene höchste Potential zu erreichen zu blockieren, weil sie folgsame Schafe wollen, die sich nur ihrem Glauben verschreiben – etwas was entwickelte Geister, die sich dem Göttlichen selbst annähern nicht mehr nötig haben.

    Oft wurde mir sowohl von christlichen Mönchen, unnachgiebigen Bibeltreuen, als auch einigen Eso-Gurus erklärt, dass hohe Aspirationen nur Zeichen des Egos wären, weshalb ich zunächst einmal lernen sollte bescheiden zu sein.

    Was dann aber passiert, wenn man Menschen ihre Ambitionen und Aspirationen als pathologisch ausredet und ihnen damit ihren Zugang zu ihrem eigenen Lebensweg nimmt, ist, dass sie nervös werden, so dass man oft eine Diskrepanz zwischen religiösen Autoritäten und ihren nervösen Gefolgsleuten sehen kann.

    Es gibt nur eine ganz feine Linie zwischen Egoismus und autentischen Aspirationen.

    Heutzutage wird Spiritualität mit Gelassenheit assoziiert, aber wo ist die Grenze zwischen innerer Ruhe und der Fähigkeit Andere mit süßlichen Worten zu beeinflussen ?

    Andererseits kann Jemand, der einer höheren Wahrheit nach strebt, aufgrund von Unterdrückungen engstirniger Dogmen, ein nervöses Wrack sein.

    Daher ist Geschmeidigkeit kein Kriterium für Spiritualität

    8.) Rigider Konservativismus blockiert den Geist, sich abstrakteren Interpretationen zu öffnen.

    Hier mal ein Beispiel für den Unterschied von der orthodoxen sprichwörtlichen Bibel-Version der Genesis in 6 Tagen; und im Gegensatz dazu dem symbolischen Verständnis der Kabbalah oder des Okkultismus:

    Die Bibel-, sowie die Torah Version ist:

    1. Dunkelheit & Licht, Abend & Morgen = 1. Tag,
    2. Himmel und Wasser waren der zweite Tag
    3. Trockenes Land und Pflanzen kamen am dritten Tag,
    4. Sonne und Sterne am vierten Tag,
    5. Fische und Wasser Tiere am fünften Tag,
    6. Land Tiere und Menschen am sechsten Tag,
    7. und der letzte Tag war ein Tag der Ruhe (weshalb wir Wochenenden haben).

    Der sich daraus ableitende Symbolismus ist:

    1. Licht: Sonne (scheint von selbst / vom Selbst)
    2. Wasser: Mond (Menstruation Zyklen & Gezeiten)
    3. Trockenes Land: (heiss) Mars {energetisch}
    4. Himmisches Firmament (höherer Geist): Merkur
    5. Wasser fliesst überall, wie Spiritualität, die mit Jupiter assoziiert wird.
    6. Gott sagte “seit fruchtbar”(macht Liebe) : Venus
    7. Ruhetag: Saturn (Herrscher der Blockaden und Abrechnungen)

    Symbole für die Wochentage

    Seit dem Mittelalter wurden die in Astronomie und Astrologie üblichen Planetensymbole auch für die Wochentage verwendet. Für die Werktage findet sich dies in Kirchenbüchern bis ins 18. Jahrhundert. Für den Sonntag wurde dort allerdings nicht das Sonnensymbol, sondern „Dom.“ oder „dies dominica“ verwendet.

    1
    Montag
    2 Dienstag3 Mittwoch4 Donnerstag5
    Freitag
    6 Samstag7 Sonntag
    lundi
    mardimercrediFranz:jeudivendredisaturday<englisch
    Luna=MondMarsMerkurJupiterVenusSaturnSonne
    Italienische Armreife mit Darstellung der Wochentage durch die olympischen Götter

    Diana als Mond für den Montag, Mars für den Dienstag, Merkur für den Mittwoch, Jupiter für den Donnerstag, Venus für den Freitag, Saturn für den Samstag und Apollo als Sonne für den Sonntag (Walters Art Museum)

    Wir sehen also eine Korrelation des Planetenzyklusses, der vor Allem in der Kabbalah verwendet wird. Leider versuchen einem orthodoxe Bibeltreue einzureden, dass die Genesis wörtlich anstatt symbolisch zu verstehen sei, was jedes Querdenken im Keim erstickt.

    8.) Das Fehlen von 60-90% des Leben Jesu

    Das größte Loch für mich allerdings war und ist immer noch, dass Jesus auf mysteriöser Weise einfach fehlt für 18-30 Jahre. Das stinkt ja nach einer vorsetzlichen Zensur, um die Geschichte von Jesus als Sohn Gottes aufrecht zu erhalten.

    Für mich persönich hat es immer viel mehr Sinn gemacht, dass Jesus in der Zeit spirituelle Disziplinen gelernt hat, und ein Gnostiker geworden ist, um letztendlich ein sehr weit entwickelter geistiger Meister geworden zu sein.

    Daher sehe ich ihn nicht als Teil eines personifizierten Schöpfer-Gottes und es macht keinen Sinn für mich, dass er die Menschheit von allen Sünden erlöst haben soll, die seither offensichtlich genauso schlecht weiter lebt wie vor seinem Leben.

    Wenn er gesagt hat, dass er “der Weg” sei, dann bedeutet das für mich, dass er seine Göttlichkeit realisiert hat und dass er sich als spiritueller Lehrer anbietet – nicht, um eine Krücke für große Institutionen von großer Macht und Reichtum zu werden (was genau das Gegenteil seines Kampfes gegen Pharisäer und Tempel-Kaufläute ist).

    Das Gesetz der Anziehung besagt, dass man das manifestiert, an was man denkt.
    Jesus Bewusstsein war das eines Kämpfers gegen reiche diktatorische Eliten. Daher hat er diesen Konflikt auch angezogen und ist dafür gekreuzigt worden.
    In den alten aber Veden steht, dass man anstatt ein guter Mensch zu werden, um nicht Gefahr zu laufen, dass das eine Extrem in das Andere umschlägt. Daher sollte man lieber auf einer tiefer gehenden Ebene die dualistischen Achsen verlassen.
    Das klingt jetzt absurd, aber es könnte es möglich sein, dass die Bewusstseins-achse von Jesus’ Klassenkampf sich ironischerweise in der Kirche wieder manifestiert hat, weil die Schwingung seines Kampfes gegen das etablierte Pharisäertum oder Tempel-Händler noch nach seinem Tod weiter geschwungen hat.

    Anstatt, der Sohn Gottes ist er für mich die Sonne Gottes – ein Strahl, der uns mit unserer eigenen Göttlichkeit verbindet.

    Daher bin ich von seinem gnostischen Weg inspiriert, der für mich der Grund ist, warum ich mein Leben der Meditations-Yoga-Übung Sodarshan Chakra Kriya widme.

     
  • sitting bull 14:00 on 2019-11-10 Permalink | Reply
    Tags: autobiography of a yogi, , , , yogananda   

    Spiritual inspiration Sunday 6 

    Happy 🌞day, my dear readers, wherever you are!

    You might be puzzled that on one hand I do post spiritual insprationos, whilst on the other hand I am slagging of orthodox religions. This is because it took me decades to see the difference between the divine and an orthodox personalised creator–god, so today I would like to show you the difference between the god as we know him from orthodox religions, and the divine which does connect to you to the entire universe in a loving way.

    You can find the god of orthodox religions in the other post I did send simultaneously (or in the menu under spirituality -> religion, and the divine right below in this video).

    Whilst religions did a god job in the past to remind the oblivious mass of the divine by making god tangible in human form; at the dawn of what some call the new age, the divine is much more abstract and it can even become a hinderance to still cling onto obsolete teachings, instead of directly experiencing the divine.


    So if you are an atheist, don’t get hung up on the terminology “god” and him being male, and if you are religious don’t feel obliged to follow only the one book you were given in childhood – open yourself up anew for your connection to the oneness, which will transcend your entire reality.

    Here comes a beautiful description of the divine from a Yogi who did dedicate his life to serve as a bridge between orthodox Christianity and Indian Yoga.

     
  • sitting bull 16:05 on 2019-10-27 Permalink | Reply
    Tags: , , , , Christenheit, , , koran, religionskritik   

    Meine Dreifaltigkeit gegen Religionen 

    the english article is here

    Im letzten Kapitel habe ich 3 emotionale Gründe gegen Religionen aufgelistet, die mich letztendlich aus der katholischen Kirche austreten liesen, heute bringe ich drei intellektuelle Gründe dagegen.

    4.) Die Fehler alter Schriften

    Der offensichtlichste, und damit Hauptgrund,
    liegt in den Texten selbst, die als absolutes Wort Gottes verstanden werden.
    Wenn man es wörtlich nimmt, dass diese Bücher das Wort Gottes enthalten, warum hat Gott dann die Menschheit bis zu dem Punkt, an dem sie geschrieben wurden, ignoriert?
    Es ist nur logisch für einen Glaubenden all die Texte als falsch zu verwerfen, die vor der eigenen religiösen Schrift geschrieben wurden.
    Unlogisch wird es dann, wenn die eigene Schrift auf alten aufbaut, wie z.Bsp. das neue auf dem alten Testament.

    Wie elitär solch ein Denken ist, zeigt sich darin, dass Menschen normalerweise an der angeborenen Religion hängen bleiben – sie sollten sich mal fragen, warum Andere ihrer Religion beitreten sollten, sie aber nicht in Erwägung ziehen selbst die Religion zu wechseln.

    Wenn man mit Fanatikern orthodoxer Religionen diskutiert, dann kommt als Hauptargument meistens:
    “Aber in meinem Kindheits-Märchen (was natürlich die einzige Wahrheit ist) steht …”
    Es macht einfach keinen Sinn für mich, warum Menschen so dumm und starrköpfig sind, immer noch in ein Buch zu glauben, was voll an Fehlern und Unstimmigkeiten ist, nur weil sie darauf in ihrer Kindheit dogmatisiert wurden.

    Die jüdische Torah und Teile des alten Testaments der christlichen Bibel sind identisch.
    Beide haben einen Protagonist, der in unzähligen Beispielen extra Fallen der Sünde aufstellte, nur um dann Millionen derer zu töten, die Gottes Versuchungen verfielen.
    Ihr Antagonist, Satan dagegen, tötete Keinen.

    Zudem gibt es etliche Fehler in der Bibel sowohl als auch im Koran, die so vielzählig sind, dass ich hier erst gar nicht anfange.
    Wen es interessiert, der Suche einfach danach und wird sofort Seiten von Leuten finden, die auf jeweilig die andere Religion zeigen.
    Demnach ist klar, dass diese Schriften nur Sinn machen, wenn man sie symbolisch in einem spirituellen Zusammenhang aber nicht wörtlich versteht.

    https://www.palverlag.de/lebensweisheit-von-sich-ueberzeugt-sein.html

    Religion ist im Grunde ein Thema unseres inneren Kindes.
    Wir wurden darauf konditioniert eine Autorität zu fürchten, lieben und verehren, so dass unser inneres Kind an diesem ersten Konzept fest hält, wie Elefanten, die als Junge an einen Pflock gebunden wurden, und sich danach nie wieder davon lossreissen, obwohl sie längst stark genug dafür wären.

    Der Fehler in der Logik ist, dass die gepredigte brüderliche Liebe in dem Moment unstimmig wird, wenn man anfängt Andere umzustimmen, eigenen Kindheits-Konditionierungen zu folgen.

    Die Ironie dabei ist, dass versucht wird das eigene kindliche Unschuldsbewusstsein zu wahren indem man sie anderen nimmt.
    Die Wahre Unschuld dagegen muss auf täglicher Basis durch Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und moralische Integrität täglich auf’s Neue erschaffen werden.

    5.) Eine ungesunde Verkrustung, die gute Werte verzerrt.

    Da die totale Widmung an ein altes Buch (ob Bibel, Torah, oder Koran, oder Ansprache verstorbener geistiger Lehrer) ein “in Zeit eingefrorener” Ansatz ist, beinhalten sie viele veraltete Lehren, die zu deren Zeit förderlich waren, aber heutzutage nicht nur veraltet, sondern schlichtweg hinderlich sind:
    Hier mal drei Beispiele:

    • Der Ansatz des alten Testaments “Auge um Auge, Zahn um Zahn” war ursprünglich dazu gedacht, Gewalt auf eine adäquate und objektivere Stufe zu reduzieren, um nicht ohne Grund zu töten.
      Aber in unseren Zeiten, in denen Gerechtigkeit durch die Komplexität unseres Rechtssystem verschleiert wurde, wird solch eine Philosophie nur noch dazu verwand die öffentliche Meinung zur Gewalt aufzustacheln, die dann die Spirale der Gewalt immer höher treibt.
    • Die Regeln von Juden und Muslimen kein Fleisch zu essen war ursprünglich ein guter Schutz gegen Trichinellose, ist heutzutage in Zeiten der wissenschaftlichen Essenskontrolle und der Kühlschränke aber veraltet.
    • Der Ratschlag der Bibel “seit fruchtbar und mehret Euch” war in einer Zeit, als die Weltbevölkerung nur um die 170-400 Millionen betrug ein guter Rat, um das Überleben unserer Spezies zu sichern;
      aber in Zeiten der Überbevölkerung sollte stark überdacht werden, ob es förderlich is noch mehr Menschen in unsere Welt zu bringen, die aufgrund ihres niederen Bewusstseins, und ihren damit verbundenen Handlungen, unserer Erde mehr schaden als nützen, denn anstatt uns die Welt als verantwortliche Herrscher wohlwollend untertan gemacht zu haben, sind wir jetzt der Hauptgrund dafür das Tiere sowohl als auch Pflanzen schon auszusterben beginnen.

    6.) Der Zirkelschluss, der Vielfältigkeit verhindert

    Ich wurde einmal zu einem langen Video eingeladen, in dem Jemand “bewies”, dass der biblische Gott existieren würde.
    Der große Fehler, der das ganze Kartenhaus für mich zum einstürzen brachte, war, dass das ganze komplexe Video auf der anfänglichen Annahme basierte, dass Gott existieren würde.

    In gleicher Weise kann man normalerweise kaum wissenschaftlich mit Kreationisten argumentieren, weil die gesamte Diskussion von ihrer Indoktrination überschattet wird, dass es nur ein Buch gebe, auf dem die Wahrheit aufgebaut wäre, und dass jedes weitere Gespräch darauf basieren müsse.

    Wenn immer man also “Beweise” für die Wunder Gottes im Internet findet, kann man die genießen, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass wahre Beweise bei Weitem nicht so spektakulär sind, als es gerne gesehen werden würde.

    Damit will ich nicht sagen, dass Gott nicht existiert, sondern dass das Göttliche als eine allumfassende Kraft ist, die Anderen nicht aufgezwungen werden kann, sondern über Jahrzehnte in einem selbst erforscht werden muss.

     
  • sitting bull 14:00 on 2019-10-20 Permalink | Reply
    Tags: , , , , Christstnetum, , , , , Krieg, Kriegstreiber, , Tora   

    Drei emotionale Probleme mit den drei Abrahamischen Religionen 

    You can find the English article here

    Unabhängig von Jemandes Glaube, schätze ich den Versuch Glaubender sich zu ihrem Besten zu veredeln und den Frieden und die Liebe zu verwirklichen, die ihnen ihre Bücher gelehrt haben.

    Wenn immer ich durch Länder gereist bin, deren Bräuche ich nicht einzuschätzen wusste, dann habe ich meistens religiösen Menschen vertraut, weil sie ethische Richtlinien hatten, die egoistische Atheisten belächelten.
    Daher sehe ich in Zeiten einer unreifen Gesellschaft Religion als wertvolle moralische Geländer
    (solange diese nicht in Fanatismus umschlagen).

    Außerdem habe ich Freunde aller Arten von Religionen, deren Aufrichtigkeit ich wertschätze,
    erst recht im Vergleich zu der gleichgültigen Mehrheit, die sich lediglich einem blinden Materialismus verschreibt,
    nur um ihren unersättlichen egoistischen Hunger nach Bequemlichkeiten und Genus zu stillen.

    Daher fragte ich mich, warum ich in meiner lebenslangen Suche nach dem Göttlichen, und vielen langen Diskussionen eine Hass-Liebe-Beziehung mit orthodoxen Religionen aller Art entwickelte:

    1.) Die (Ehr)Furcht vor dem allmächtigen Gott

    Was früher und jetzt noch immer ein unbewusstes Unbehagen in mir auslöst, ist das religiöse Dogma,
    dass Gott einen nur lieben würde, wenn man an ihn glaubt.
    Das eng-gestrickte Geschlecht von Gott als männlich macht es nur noch schlimmer, weil es den negative Archetyp Gottes als den bestrafenden Vater evoziert.

    Es scheint mir kindisch zu sein, zu sagen: “Entweder bist Du für mich, oder gegen mich“.
    Glaubst Du wirklich, ein allmächtiges Gott hätte so ein Ego, dass es sich darum kümmert, was wir menschlichen Mikroben von ihr denken?

    Der Grund dafür, dass Glaubende eine regulierende Autorität mögen, scheint mir der zu sein, dass danach keine Leistung vom Glaubenden mehr zu leisten ist, denn Alles, was man tun muss ist danach blindlings einer Handvoll limitierenden Regeln der Diät zu leben, und die Ethik wird dann vom “großen Papa” garantiert werden.

    Der Nachteil solch einer Einstellung ist, dass es den Glaubenden auf ein Stadium der Infantilität festnagelt, die eine mehr abstrakte innere Entwicklung verhindert,
    was dann zu einem blinden Punkt für die Möglichkeiten führt, sich selbst, oder sein Selbst weiter zu entwickeln,
    (wie man schon daran erkennt, dass allein dieses Konzept orthodox Gläubigen unbekannt ist).

    Um fair zu sein:
    Das ist nicht nur ein Problem von Religionen, sondern Teil der Unreife der gesamten Menschheit, wie man am globalen Schulsystem sehen kann, was definitiv nicht dazu dient, die Persona hervor zu bringen,
    sondern uns lediglich zu gehorsamen und produktiven Arbeitsmaschinen zu erziehen.

    Ironischerweise wird das von der Kirche geschaffene Bewusstsein der Unterwürfigkeit ausgerechnet von unspirituellen Materialisten ausgenützt, die anstatt an das Göttliche den Mammon anbeten.

    Das Dogma der Angst vor Bestrafung bei Unglaube hat nichts mit Liebe zu tun, sondern verhängt ein Schwert des Damokles über Jeden, der seinen Geist für alle Möglichkeiten der Realitätsschau offen halten will.

    2. Der herablassende Anspruch auf Alleingültigkeit

    Ein reiner Glaube ohne spirituelle Erfahrungen lebt von der Stärke einer Gemeinschaft, weshalb sich Glaubende zu einer konstanten Mission berufen fühlen, den Kreis ihrer Gleichgesinnten zu erweitern, währen Menschen, die “sich selbst erkennen“, wie das die alten Griechen propagierten, keine Notwendigkeit darin sehen, die Zustimmung Anderer zu erheischen.

    Der Wunsch der Stärkung der eigenen Gemeinschaft hat sowohl zu Dogmen wie “seit fruchtbar und vermehret Euch” geführt, was angesichts der Überbevölkerung nicht nur veraltet, sondern inzwischen schädlich für die Erde ist;
    und außerdem auch zur Rechtfertigung von scheuklappen-denkenden Glaubenden, einen Großteil ihrer Lebenszeit damit zu verschwenden, Andere mit Bauchläden von ihrer Meinung zu überzeugen, welche die Meisten gar nicht interessiert.

    Orthodox Gläubige egal welcher Religion scheinen in meinen Augen das gleiche Übel zu sein. Fanatiker hämmern konstant und blindlings ihren Glauben in Jedermann’s Hirn, dass der Glaube, in den sie hineingeboren waren, der einzig wahre sei, was genau zu den Abscheulichkeiten geführt hat, wie wir sie heute im Nahen Osten sehen.

    Die Arrogante Einstellung “die einzige Wahrheit zu besitzen” (wie es Christen und Muslime machen),
    oder “zu den Auserwählten zu gehören” (in was nicht nur Juden, sondern auch Koreaner glauben),
    ist die Quelle aller Kriege aufgrund eines verzerrten Konzepts besser als Andere zu sein.

    Gnothi seauton 
    (altgriechisch Γνῶθι σεαυτόν, durch Elision auch Γνῶθι σαυτόν Gnṓthi sautón „Erkenne dich selbst!“)
    ist eine vielzitierte Inschrift am Apollotempel von Delphi, als deren Urheber Chilon von Sparta, einer der „Sieben Weisen“, angesehen wird.
    Die Forderung wird im antiken griechischen Denken dem Gott Apollon zugeschrieben. Als nosce te ipsum oder temet nosce wurde die Anweisung ins Lateinische übernommen.

    3.) Religiöse Kriege und Akte des Terrorismus

    Wie Pflanzen, die dann seitwärts streben, wenn es nicht möglich ist sich aufwärts zu entwickeln,
    so verteilen auch Menschen dann Seitenhiebe, sobald sie von einengenden Dogmen geknechtet werden.

    Schaue einfach in die Geschichte, und Du wirst sehen, dass sich alle Religionen ihre Hände mit dem Schlachten Andersgläubiger beschmutzt haben.
    Bis heute wird das praktiziert, und ist lediglich als “Krieg gegen den Terror” oder “Kampf für die Demokratie” getarnt, während ganze Gruppierungen andersartiger Religionen stigmatisiert werden, um Gründe dafür zu haben, diese Länder aufgrund ihres Öls oder anderer kapitalistischen Machenschaften anzugreifen.
    Minderheiten, denen die Mittel heutiger teuerer Kriegsführung verwehrt ist, benutzen dann Terrorismus als Mittel. Hiermit verurteile ich Terroristen sowohl als kriegstreibende Politiker, und die, die sie gewählt haben gleichermaßen:

    Ich habe nie größere Scheinheiligkeiten und Dummheiten gesehen, als die von aggressiven Fanatikern, die behauten ihrem Buch der Liebe und des Mitgefühls zu folgen, nur um dann Andere zu töten oder verletzen!

    Während ich jeden Politiker verstehen kann, der in eine Position der Macht gewählt wurde, und dann aus Kriegen langsam rückwärts hinausgehen muss, gilt das für alle Politiker, die unter der Behauptung es tun zu müssen, neue Kriege angefangen haben
    -> Das Blut jedes einzelnen Toten; ob von Zivilisten, durch Kollateralschäden, oder von Soldaten, klebt an deren Händen!

    Der Nobel-Preis ist schon etliche male an Politiker vergeben worden, die Krieg geführt haben,
    weshalb ich den auch nicht mehr ernst nehmen kann.

    Leider verurteilt die ignorante Masse einfach denkender Menschen ganze Mehrheiten friedlicher Mitglieder fremder Religionen, weil sie von Medien, die von Angstnachrichten leben, hirngewaschen wurden diese zu hassen.
    Das ist ausserdem eine strategische Dummheit, denn ein tief verwurzelter Glauben wird nur durch das Herz verändert werden, nie aber durch Gewalt oder Dogmatismus.
    Nationalismus, sowohl als auch religiöser Fanatismus haben beide unheimliche Ähnlichkeiten
    – höre einfach die Phrasen von Politikern oder religiösen Anführern an – sie sind nahezu gleich.


    In dieser ausgewählten halben Stunde kann man eine interessante Zusammenfassung der Geschichte der Religion sehen, einschließlich, wie die Kirche unser Gottesverständnis verzerrt hat.
     
  • sitting bull 15:39 on 2019-06-12 Permalink | Reply
    Tags: , , , , ,   

    religion#4 : why religions can be spiritual hinderances 

    After having told you 3 emotional criticisms, and my cognitive reasons,
    today I will tell you my spiritual issues I have with religions.
    Whilst religions claim to offer spiritual guidance and they serve well to kickstart people into searching for a purpose or looking for their higher self, they in fact can lead to the opposite, by standing in the way of an individual’s own evolution:

    7.) The forbiddingness to evolve oneself (or one’s Self)

    In the spirit of agnosticism, meaning that I don’t know whether a god exists (and less so, whether this one would be a creator), I start to analyse religious premisses by giving them the benefit of the doubt:

    If some kind of god pervades everything in life, it also must be within each of my cells, so logically, we all should be able to elevate to divine heights.

    But orthodox mindsetters by any means try to dismiss ones own aspiration to grow towards their highest potential, because they want obedient sheep which follow their believe – something people who evolved into the divine would not do anymore.
    I often was told (by my Christian monk classmate, hardcore Bible-readers, but also some eso-gurus) that high aspirations would be merely egotistical and therefore I should practice to be humble first.

    An interesting aspect is that there is a really fine line between egotism and sincere aspirations.

    These days it seems spiritual to spread tranquility, but where for example does one draw the line between serenity and the ability to influence others with sweet words?

    On the other hand someone who longs for a higher reality, yet still is a nervous wreck, might not be non-spiritual, but actually a sincere seeker who is merely be suppressed by narrow-minded dogmas.

    So smoothness is not at all an indication for spirituality

    Here, for example is a tibetan monk telling that it would we imperative to control the natural forces of the five elements (merely in order to overcome physical obstacles when meditating). Conservative believers declare any aspiration for siddhis as an ego-driven need to be special and therewith nip any growing spiritual ambition in the bud. 

    After many years retreat I came to the conclusion, that a human beings physical constitution in particular was a big impediment for serious practitioners.
    I came to realise that the only way to remove these impediments was to retain mastery of the 5 elements, so that my practice did not have to be dependent on sustenance and health.

    […]
    I strongly aspired to master the
    6 yogas of Naropa.as well as the secret prana nadhi and bhindu
    At any cost I was determined to do train myself to master Tummo or Chandali.

    8.) rigid conservatism blocks the mind to open up to a more expanded wisdom.

    Another negative side-effect to religious bigotry is that it inhibits access to a more symbolic understanding on a higher level. To give you a Christian example:
    Look at the Genesis in the bible where god created the world in six days. Orthodox believers take each word of their religious book literal and therefore insist that the earth had to be created within a week – despite all scientific evidence to the contrary.

    The bible- , as well as the Torah version is:
    1. darkness & light, evening and the morning were the first day,
    2. heaven vs water were created on the second day
    3. dry land and plants on the third day,
    4. sun and stars on the fourth day,
    5. fish and water animals on the fifth day,
    6. land animals and humans on the sixth day,
    7. and finally a day off on the seventh day (which is the reason for us to have our weekends).

    The symbolism an open mind can see is:
    1. Light: Sun (it shines on the own self)
    2. Water: Moon (think of the lunar menstruation cycles and tides)
    3. dry land: (hot) Mars {energetic}
    4. heavenly firmament(higher mind): Mercury
    5. Water flows everywhere, like Spiritulity, which relates to Jupiter
    6. god said “be fruitful”(make love) : Venus
    7. day of rest: Saturn (the ruler of blockages and “the bill” for the past – hence better stay still for a while)

    Should you dismiss those planetary correlations, think about why Christians adopted the Jewish Weekdays which now are used around the world:
    The names say it all:
    Sunday, -> sunny boy
    Mo(o)nday, -> reflection
    (french) Mardi, -> warrior
    Mercredi, -> communication
    Jeudi, -> Spirituality
    Vendredi, -> love
    and Saturday. -> duty

    The better you understand those planetary or greek god aspects (which correlate with those planets), the more you can apply those cycles to your every day life.

    8.) The lack of 60-90% of Jesus’ life

    The biggest hole in the bible, however for me was and still is that Jesus mysteriously was just away” for 18-30 years.
    This smells like either a purpose censorship in order to preserve the story of Jesus as the sun of god;
    and/or a lack of knowledge and therewith understanding of the one person’s life around whom much of the Quoran and a third of the bible evolves.

    For me, however, it makes much more sense that he meanwhile was learning spiritual disciplines to become a gnostic, so to me personally Jesus was a highly evolved spiritual master, whose words carry profound meanings until this day.

    So I don’t take him as part of a personified creator god and it doesn’t make sense to me that he did absolve humankind of all sins, when I see most humans continuing to live wrongly.

    To me by conveying that he “is the way” means that he fully recognised his own divinity, offered himself merely as a spiritual guide – not to become a crutch for a huge institution to accumulate financial wealth and power – something he aggressively fought with the pharisees and temple merchants against.

    Actually, considering the law of attraction which states that one becomes what is in ones mind;
    this could even be the reason why Jesus now is abused to serve as a flagship of the largest sect of humankind: His axis of consciousness was to fight against such powers so ironically he posthumous was turned into one.

    Instead of Jesus being “the son of god”, the Church wants us to believe,
    to me personally he is “the sun of god” – the ray which connects to the divinity within each of us.

    Hence I am inspired by his gnostic path, which is the reason I was so attracted to Sodarshan Chakra Kriya later,
    because amongst undoubtedly many other methods, spiritual yoga
    {in opposition of the contemporary propagated mere physical one}
    is designed to elevate our human presence to its highest levels.

    article #5: the intellectual western approach to a personified god >

     
    • JV Avadhanulu 21:39 on 2019-06-12 Permalink | Reply

      Very erudite and well composed article that rings a bell within me. Thank you.

      Liked by 1 person

    • sitting bull 21:46 on 2019-06-12 Permalink | Reply

      I am so glad that you find the time to read articles again, JV !
      And I am very grateful for your continuing inspiration in times of me restructuring the direction where this blog is going – thank you – also for you teaching me to improve my english – I didn’t know the word erudite for example.

      Like

  • sitting bull 12:46 on 2019-05-27 Permalink | Reply
    Tags: , , , bible, , , , , JEWISH, , , religious criticism, TORAH   

    religion#3 : my trinity against religions 

    Yesterday I listed 3 emotional criticisms which led to me having left the catholic church and today I tell you 3 more cognitive reasons against religions.

    4.) The errors of old books

    The main and most obvious error lies actually in those texts which are taken as the absolute word of god.
    If they are taken at face value for contanining the absolute word of god, then why did god leave humankind in ignorance until then? Were all humans before the book appeared not worthy of receiving god’s word?
    Logic dictates that a believer in one of those religious texts has to dismiss all previous books as erroneous, which then renders the question why only their book is the right one, which then inevitably leads to an elitist attitude – something which usually is contraindicated.

    A display of the ignorance of elitism is the fact that people usually stick to the religion they were born into – they should reconsider if they aren’t willing to convert to another faith, why should others convert to theirs?

    When arguing with any orthodox religious fanatics the main argument which ever comes again is:
    “but in my childhood-(fairy-)tale (which is the only truth) is written…”
    It simply does not make any sense for me why people would be so stupid and stubborn to still believe in some book which is full of errors, inconsistencies. only because they were dogmatised with it as a child.

    The Jewish Torah and parts of the old testament of the Christian bible are identical.
    Both have a protagonist who in countless examples did set up traps to sin for human kind, only to kill millions of them for failing god’s temptations later, whilst it’s antagonist, Satan, however did not kill anyone.
    This list of bible errors shows that it definitely can’t be understood literally, but should be viewed in a spiritual context. The same goes for the Quran and most other religious texts.

    It took me a while to realise what is going on there:

    Religion is actually an issue of our inner child. We were conditioned to fear, love and cherish a certain authority and our inner child holds on to the first concept because we fear that without the continuation of cherishing it we would loose our own innocence. So religious people continue hammering their own conditioning into the next ones in order to ensure the survival of their own innocence.

    The flaw in this logic is that the brotherly love which is preached is violated by trying to force others to adhere to religious people’s own conditioning, merely to ensure its authorisation to what believers belief to be their innocence.

    Tthe irony, however, is that innocence can not be preserved in a glass-jar but has to be reclaimed on a daily basis through ones sincerity and moral integrity.

    5.) an unhealthy encrustation twisting good values into polluted ones

    Since the total dedication to an ancient book (whether it is the Torah, the Quoran, the Bible, or talks from spiritual masters of any direction) are a “frozen in time” approach, they contain many obsolete teachings which were great advice at the time, but in our times are now not only obsolete, but also sometimes even counterproductive. Just to pick out three:

    • The old Testament or Torah approach for “an eye for an eye’ was meant to limit violence to an adequate level (meaning not to kill without a reason),
      but in times where justice is blurred by complexity of justice, political behind-the-scenes-strategies and weapons of mass-destruction, such a philosophy is used to turn the public opinion into a mere justification for violence which drives the spiral of violience higher and higher.
    • The rule for Jews and Muslims not to eat pork was a good protection agains the Trichinosis , which was not known 2000 years ago, but in times of fridges and scientific food-control, is outdated.
    • The advice of the Bible to “be fruitful and multiply” when the world population was only 150-300 million humans small, was great advice to ensure the tribal survial, but in our times of overpopulation, it strongly should be reconsidered whether bringing more humans onto this planet of whom most due to their low-consciousness-behaviour destroy it. Reality meanwhile made a full circle and the only ones who should multiply are the species us humans did endanger.

    6.) The circular reasoning prohibiting a versatility

    I once was invited to watch a very long video in which someone “proofed” that god would exist. The big flaw of that house of cards was that it all started by the assumption that god would exist and then brainwashed people into such a complexity that the producers certainly hoped for the viewer to have lost their own initial train of thought by the end of it.

    In the same way there usually is no way to argue scientifically with creationists, because the entire discussion is founded on the belief they were indoctrinated by their only book and therewith has to take place on their turf, meaning within their mental construct.


    Whenever you find so called “proofs” for miracles or god on the web, enjoy them, but be clear that there a real proof is not a spectacular confirmation of the posters desire for reality to be to their liking.

    I don’t say that god doesn’t exist; but merely define the divine as an all pervading force, something which cannot be imposed on others, but has to be explored over decades within oneself.

    Here is the follow up post about why religions even can turn into a spiritual hinderance.

    article #4: 3 spiritual issues with religion >

     
  • sitting bull 18:15 on 2019-05-26 Permalink | Reply
    Tags: , , , , , , , , , war, war mongers   

    religion#2 three emotional issues with the three Abrahamic religions 

    Regardless of their belief I really do salute people of faith for trying to become the best they can be, especially the many believers who sincerely are out to live the peace and love their books tells them to be.

    Whenever I was traveling in countries whose customs I was not aquanited with, I usually did trust religious people most, because they had ethics, which non-caring atheists simply dismissed.
    So in times of an immature society I do see religions as valuable moral guide rails (as long as it doesn’t backfire into fanatism).

    I also have friends from all kinds of religions and do salute their sincerity – especially when compared with the oblivious majority who merely subscribes to a blind materialism, just to live out their unquenchable egotistical hunger for convenience and pleasure.

    This is why I wondered why in my lifelong sincere search for the divine and many lengthy discussions I developed a love-hate relationship with orthodox religions of all kinds:

    1.) “The fear of god”

    What actually did and subconsciously still does create a great discomfort for me is the religious dogma that god only loves you, once you believe in “him“.
    (The narrow sexual term “him” makes it even worse, because it triggers the negative archetype of a punishing father).

    To me it seems childish, to say “either you are with me, or against me”. Do you really think an almighty god had such huge ego that she cares about what us human microbes think of it ?

    I think the reason why believers do like a regulating authority, is because it doesn’t require a great effort on behalf of the worshipper – all one has to do is to follow a handful of limiting dietary and ethical regulations, put all ones issues into the hands of a “big daddy”, and bliss will be guaranteed.
    The drawback of such an attitude, however is that this locks the believer in a state of infantility which then inhibits a more abstract inner evolution, leading to a blindspot for possibilities to evolve oneself or to evolve one’s self (a concept unknown and even unliked by orthodox believers).

    To be fair – this is not only a problem of religions, but a part of the immaturity of mankind, as you can see on the current global school system, which is not designed to educate ones persona, but to turn us into obedient working machines.
    Nowadays ironically, this consciousness of submissiveness is exploited by unspiritual materialists who believe in the mammon instead of the divine.

    The dogma of fear has nothing to do with love, but imposes a sword of Damocles upon anyone who keeps the mind open for all kinds of reality.

    2. The condescending claim to absoluteness

    Mere faith without spiritual experiences lives on the strength of a community, which is why believers are on a constant mission to increase their circle of like-minded ones, whilst people who “know themselves” as the ancient Greeks propagated, don’t need their false ego’s approval of anyone else.

    To strengthen their comunity the dogma to missionize others turned into a justification for blinker-minded believers in wasting most of their life by standing on corners or trying to convince people – most of whom don’t even want to hear about their own frame of mind.

    Orthodox followers regardless of their religion all in my eyes are equally bad. Fanatics constantly and blindly hammer into everyones brain that whoever they were raised to believe in is the only way”, which is exactly the kind of attitude, which did create the atrocities you can see in the middle east.

    The arrogant attitude of “owning the only truth” (as Christians and Muslims do) or “belonging to the chosen people” (something btw not only Jews, but also Koreans do believe in) is the source of all wars due to a distorted concept of being better than others. This comes from, and dogmatically leads to:

    3.) religious wars and acts of terror

    Whenever people aren’t allowed to evolve upwards, the result usually is that their world becomes so narrow that it starts to attack sidewards:

    Just look at history and you will see that all religions got their hands dirty by slaughtering people from other religions. Up to this date it still is done, only in the disguise of a “war against terror “war for democracy”, whilst on the other hand entire religions are stigmatised to have a justification to invade those countries for oil or other capitalistic endeavours.
    Minorities who don’t have the means of todays expensive warfare, usually resort to terrorism.
    I herewith condemn politicians who are war-mungers as well as terrorists with all my heart alike:

    I have never seen a more blatant hypocrisy and stupidity than aggressive fanatics who claim to follow their book of love and compassion only to then kill or do harm to others!

    Whilst I can understand any politician who was voted into a position of power to have to move out of running wars slowly, this also goes for politicians who did start new wars they claim that they “had to” -> the blood of each death, whether civilian, collateral or soldiers are on your hands! The Nobel-price has been dished out to a bunch of politicians who were leading wars – therefore I don’t take its value seriously anymore.

    Unfortunatly the mass of simple-minded people usually all to quickly resort in a condemnation of the large majority of peaceful members of other religions they were brainwashed to hate by the media (who thrives on creating fearful news).
    This also is a strategic foolishness, because a deep rooted belief will only change through the heart, never by physical or dogmatic force.
    Nationalism as well as religious fanaticism both bear creepy similarities – just listen to the phrases of politicians and religious leaders dished out – they pretty much are the same.


    After a short speech from George Carlin, a really interesting summary of the history of religion including how the church did twist it, can be seen here:

    article #3 : 3 intellectual issues with religion >

     
  • sitting bull 21:16 on 2019-05-18 Permalink | Reply
    Tags: Catholicism, , Church, , monotheism, nazi, Protestantism,   

    religion #1: The religious influence of my parents 

    In opposition to my father who came from the poorest class, my mother came from a successful business family with an educated upbringing in manners – something I fortunately do participate from until now, whenever I meet people of higher classes or standards.

    Just to show you how much did change within the last century: Even though both sides were very religious, my grandfather was originally protestant but had to convert to my grandmother’s religion, because two generations ago it was still unthinkable for protestants to marry catholics and vice versa. You probably wouldn’t believe it, but even to marry outside ones village was unorthodox for some (which was probably the cause for the incestual byproduct of a “village-idiot” to have been seen in each village).

    This by the way is the reason why I do believe mixed races to be a blessing of a fresh genetic pool to monocultural races. Fortunately for me, my ancestors mixed – if not in races than at least in cultures:

    My poor grandparents of my father’s side, in ignorance of the Nazi’s committed atrocities, bought into their simplistic slogans (as simple minded people do), whilst my mother’s wealthy parents hated Hitler, because he did split up the good connection they had to the french border region of Alsace, where their main office was located.

    To protect themselves from Nazi-informers they had their obligatory picture of Hitler hanging on the wall, but as soon as visitors left, did turn it around to the side which did show a religious picture of Mary who is revered by Catholics.

    So by having been baptised as a baby I was made a member of the Catholic church without even having chosen it myself. This was my first issue with Christianity, even though I only discovered it when I was 18 and had to pay my first taxes in Berlin.

    Maybe living away from home helped, but I then decided not to pay a membership-fee for a club I never actually chose to be in. So I did leave the Church.

    One of the reasons Christianity was more a burden than a bliss to me, was the dogma that
    in order to be loved by a father-like authority-figure I first would have to believe in “him” –
    a concept which to me does not seem to be unconditional love at all, but an extortion by the means of fear.

    This dogma by monotheists was actually hammered so deep into my brain that up to this day this damocles-sword still lingers subconsciously over my head when dismissing any kind of superior creator god.

    Much later I did discover the value of first believing in the concept of a leap of faith which can be a basis for miraculous transformations; but it took me many decades to detach it from the concept of a punishing god.

    So my current position is that I am a strong believer of fearlessly following ones own deeper beliefs;
    yet instead of hoping for some daddy to “come to the rescue”,
    to evolve oneself to a state in which mind controls matter.

    article #2: my 3 emotional issues with religion >

     
  • sitting bull 1:01 on 2019-05-05 Permalink | Reply
    Tags: , , , , , semites, teenager   

    religion #0: How I was raised to believe 

    Maybe a good way to start a spiritual autobiography is with god.

    The experience:

    Like most people I grew up being taught by my parents in what to believe, so I took on their faith which in my case was their catholic Christian god.

    Because my grandmother told us that children’s prayer would reach the clouds, I did my best to pray.

    My parents made me an altar-boy (who always forgot to ring the bells in time, who unknowingly did light his own hair with the own confirmation candle, who missed to visit his own house when walking through the celebration of the “three wise Kings” and who made kids involuntary cry when having to play Santa Claus’ helper “Knecht Ruprecht” – because the costume I got was too small for me; so in order to be able to wear the cap sawn on it, I had to walk like a hunchbag all the time.

    In church, I usually could relate best to the sentence at the end of each mess: “thanks to our lord god” ,
    and I also thanked him that this boring event was over.

    It also got on my nerves that the conservative priest did twist our ears when we hadn’t attended Sunday mess (not knowing that we were there on Saturdays), and I disliked that there always were people taller than me blocking my view, so I visualised god mowing them all down to my size.
    Decades later a tiny woman told me that she and her small family was actually always standing behind me and she had cursed me out multiple times for exact the same reason.

    But then again, there was nothing to see anyway, except for an authoritarian god-father figure painted on the wall which for decades did “put the fear of god into me” – a phrase I could not really relate to.

    Such is the fear of god, that one subconsciously feels afraid when not believing in “him”.

    I wondered anyway why god should be male. I think god should be called “it”, because if it is everything why the heck should it be limited to a gender role?
    Yay, hardcore-feminists out there, here is something for you to fight against: go after the Abrahamic version of a macho-god, instead of attacking me for having balls !

    To strengthen my fate, as a gift for my completed A-levels, my parents generously payed for a trip to see the biblical places of Israel, so I went with a religious group for an exchange with Arab Chrisians who lived near a Kibbuz, but that dudb’t go as my parents hoped for, because
    * at the original stations of the cross they sold crowns of thorns for tourists;
    * in Betlehem they told every visitor to crawl into some tiny space where Jesus was supposed to be born, to “kiss it, touch it, make a photo!“,
    * and in the midst of summer they sang “silent night, holy night” whilst the priest entered the church, holding up a plastic Jesus.
    So I pretty much was done with the church, but also
    * the Islamic golden temple was not better, when feeling a vertical hole in a rock in which Mohamed supposedly did put his foot in: I wondered: how could anyone put his foot in there sideways, and why did the imprint remind me more of that of a goat’s foot than a human one? #allFake&greed

    And seeing members of all 3 Abrahamic religions fight amongst each other made me loose faith in all of them alltogether.
    For me the terminology “anti-semitism” for example is already a distorted victim-consciousness, because not only Israelis are semites, but the entire part of north Africa -including exactly those who sarcastically are called “antisemitic“.

    So whenever I had teenager crises I did regret not having anyone to pray to, but at least I was authentic for not using god in an opportunistic way.

    I also found out that Jesus’ birth definitely was not around the year zero, because passages about Herod the (not so) great who supposedly was killing tons of kids in order to also kill Jesus, died 4 years BC (meaning before Christ was even born!).
    The only way you can explain Herod’s “premature killjoy-ejaculation” is by claiming that our calender was arbitrary constructed afterwards.
    But then again – so is the entire bible itself.

    Later I discovered that Christmas was put onto December to override the Germanic winter-solstice Yule-fest, for me this seemed less as a “merry Christmas” than a “maryChristAndMess”.

    Also eastern obviously used to be a spring-pagan festival – with symbols of fertility such as eggs and the rabbit (which – to make matters worse – the bible falsely declares to be a ruminant ^^).

    Ok, I thought, the reason Christians cling onto their Bible,
    is because in the new testament it is stated that no word should be added, nor taken away.
    All good …
    … except for the fact that in the old testament any alteration or addition to the book already was forbidden.
    So logic dictates that the entire new testament is a sin, because it is added when long time ago the Biblepart corresponding to the. Jewish Torah requested nothing to be changed.

    Overall it seemed to me that faith is like the conditioning of small elephant-babies, which are tied to a rope on a peg.

    When they later are grown to be huge they still don’t try to break free from their tiny rope, because they are conditioned that the rope would be unescapable.

    Adyashanti once said that orthodox religions were meant to serve as “welcome mats” to guide us into our own house of self-realisations, but unfortunately most people are stuck worshipping the welcome mat itself, instead of entering the house of their self.

     
c
Compose new post
j
Next post/Next comment
k
Previous post/Previous comment
r
Reply
e
Edit
o
Show/Hide comments
t
Go to top
l
Go to login
h
Show/Hide help
shift + esc
Cancel
%d bloggers like this: