From being an altar-boy via an (a)gnostic approach to the non-religious divine

spiritual inspirational sunday #11

For 2 years I tried to write down my spiritual biography and realised that it doesn’t work in a blog for several reasons:

  • The experiences are very individual, so hardly anyone will bother to bring a lot of patience reading them
  • Maybe if I was a very successful person people would be interested, but for all the wrong reasons.
  • Non-holistic-life-experiences to a large extend do not conform with political correctness and therewith will automatically antagonise half of my readers if written as a standalone post.
  • The difference is that between the LOTR trilogy and a TV-series which does have to put closure on each episode.
  • So a larger arch is needed to put everything in context before writing out individual aspects.

My intend is to show to people the how karmic experiences pile up upon another, how slowly they resolve themselves;
how much faster spiritual insights work.
I do this to show you why you should practice spirituality in order to save yourself decades of suffering.

Hence within this week I will create a timeline of my life – each line resembling on year – and fill it with keywords of experiences.
But for now: I will write down a timeline reduced to religion to let you know how I came to the conclusion of that video, despite having had an initial resistance against it.
If anyone is interested in me expanding on individual aspects, which are not linked to yet, I will do so if requested.

Year 1-15
Was raised as a Christian, made an altar-boy and tried my best to believe in god, especially because my simple grandmother said: “Children’s prayers reach the clouds”.

Year 15-30
Discussed god with many people but in the end had such emotional, intellectual and even spiritual aversions, that I did leave the catholic church.

Year 30-45
In my search for the higher meaning I tried all sorts of paths, including Rosicrucianism, the occult, zen-Buddhism and Vipassana, but none was my path.

Year 45-60
Am persistently working my way up by the means of the Yoga-Meditation Sodarshan Chakra Kriya in a gnostic way,
* initially I wanted to prove that it is possible to become divine without faith in god,
* but once I dissolved much of the identification with my bodily form I came to the conclusion that it doesn’t matter whether one believes in a god or simply bows to the almighty laws of life or the universe.

Hence today I replace the word “god” with much more abstract, in an article about the dedication to the divine.
Hence the physical death slowly becomes more and more irrelevant to me.

I would recommend to everyone to actively face death
in order to loose the fear of that ever nagging sword of Damocles which only spoils the quality of our lives.

#death, #the-absolute, #the-divine

Warum Religionen spirituell blockieren können

{english article here}

Nachdem ich 3 emotionale und 3 intellektuelle Kritiken gegen Religionen genannt habe, will ich im abschließenden dritten Teil noch 3 spirituelle Probleme mit Religionen nennen.

Während Religionen vorgeben spirituelle Hilfe und geistige Führung zu geben, und sie als Zünder funktionieren, Menschen dazu zu veranlassen nach einem höheren Sinn im Leben zu suchen, können sie dem ernsthaft spirituell Suchenden in seiner Entwicklung auf verschiedene Weisen hinderlich werden:

7.) Das Verbot sich (oder sein) Selbst individuell weiter zu entwickeln.

Im Geist des Agnostizismus, also nicht wissend, ob ein Schöpfer-Gott existiert, fange ich mit einer Analyse religiöser Grundsätze an, indem ich ihnen erst mal vertraue.

Wenn eine Art Gott Alles im Universum durchzieht, dann muss er/sie/es doch innerhalb jeder unserer Zellen sein, also müsste Jeder sich zum Göttlichen entwickeln können.

Aber orthodoxe Geschichtsschreiber versuchen mit allen Mitteln eigene Aspirationen das eigene höchste Potential zu erreichen zu blockieren, weil sie folgsame Schafe wollen, die sich nur ihrem Glauben verschreiben – etwas was entwickelte Geister, die sich dem Göttlichen selbst annähern nicht mehr nötig haben.

Oft wurde mir sowohl von christlichen Mönchen, unnachgiebigen Bibeltreuen, als auch einigen Eso-Gurus erklärt, dass hohe Aspirationen nur Zeichen des Egos wären, weshalb ich zunächst einmal lernen sollte bescheiden zu sein.

Was dann aber passiert, wenn man Menschen ihre Ambitionen und Aspirationen als pathologisch ausredet und ihnen damit ihren Zugang zu ihrem eigenen Lebensweg nimmt, ist, dass sie nervös werden, so dass man oft eine Diskrepanz zwischen religiösen Autoritäten und ihren nervösen Gefolgsleuten sehen kann.

Es gibt nur eine ganz feine Linie zwischen Egoismus und autentischen Aspirationen.

Heutzutage wird Spiritualität mit Gelassenheit assoziiert, aber wo ist die Grenze zwischen innerer Ruhe und der Fähigkeit Andere mit süßlichen Worten zu beeinflussen ?

Andererseits kann Jemand, der einer höheren Wahrheit nach strebt, aufgrund von Unterdrückungen engstirniger Dogmen, ein nervöses Wrack sein.

Daher ist Geschmeidigkeit kein Kriterium für Spiritualität

8.) Rigider Konservativismus blockiert den Geist, sich abstrakteren Interpretationen zu öffnen.

Hier mal ein Beispiel für den Unterschied von der orthodoxen sprichwörtlichen Bibel-Version der Genesis in 6 Tagen; und im Gegensatz dazu dem symbolischen Verständnis der Kabbalah oder des Okkultismus:

Die Bibel-, sowie die Torah Version ist:

1. Dunkelheit & Licht, Abend & Morgen = 1. Tag,
2. Himmel und Wasser waren der zweite Tag
3. Trockenes Land und Pflanzen kamen am dritten Tag,
4. Sonne und Sterne am vierten Tag,
5. Fische und Wasser Tiere am fünften Tag,
6. Land Tiere und Menschen am sechsten Tag,
7. und der letzte Tag war ein Tag der Ruhe (weshalb wir Wochenenden haben).

Der sich daraus ableitende Symbolismus ist:

1. Licht: Sonne (scheint von selbst / vom Selbst)
2. Wasser: Mond (Menstruation Zyklen & Gezeiten)
3. Trockenes Land: (heiss) Mars {energetisch}
4. Himmisches Firmament (höherer Geist): Merkur
5. Wasser fliesst überall, wie Spiritualität, die mit Jupiter assoziiert wird.
6. Gott sagte “seit fruchtbar”(macht Liebe) : Venus
7. Ruhetag: Saturn (Herrscher der Blockaden und Abrechnungen)

Symbole für die Wochentage

Seit dem Mittelalter wurden die in Astronomie und Astrologie üblichen Planetensymbole auch für die Wochentage verwendet. Für die Werktage findet sich dies in Kirchenbüchern bis ins 18. Jahrhundert. Für den Sonntag wurde dort allerdings nicht das Sonnensymbol, sondern „Dom.“ oder „dies dominica“ verwendet.

1
Montag
2 Dienstag3 Mittwoch4 Donnerstag5
Freitag
6 Samstag7 Sonntag
lundi
mardimercrediFranz:jeudivendredisaturday<englisch
Luna=MondMarsMerkurJupiterVenusSaturnSonne
Italienische Armreife mit Darstellung der Wochentage durch die olympischen Götter

Diana als Mond für den Montag, Mars für den Dienstag, Merkur für den Mittwoch, Jupiter für den Donnerstag, Venus für den Freitag, Saturn für den Samstag und Apollo als Sonne für den Sonntag (Walters Art Museum)

Wir sehen also eine Korrelation des Planetenzyklusses, der vor Allem in der Kabbalah verwendet wird. Leider versuchen einem orthodoxe Bibeltreue einzureden, dass die Genesis wörtlich anstatt symbolisch zu verstehen sei, was jedes Querdenken im Keim erstickt.

8.) Das Fehlen von 60-90% des Leben Jesu

Das größte Loch für mich allerdings war und ist immer noch, dass Jesus auf mysteriöser Weise einfach fehlt für 18-30 Jahre. Das stinkt ja nach einer vorsetzlichen Zensur, um die Geschichte von Jesus als Sohn Gottes aufrecht zu erhalten.

Für mich persönich hat es immer viel mehr Sinn gemacht, dass Jesus in der Zeit spirituelle Disziplinen gelernt hat, und ein Gnostiker geworden ist, um letztendlich ein sehr weit entwickelter geistiger Meister geworden zu sein.

Daher sehe ich ihn nicht als Teil eines personifizierten Schöpfer-Gottes und es macht keinen Sinn für mich, dass er die Menschheit von allen Sünden erlöst haben soll, die seither offensichtlich genauso schlecht weiter lebt wie vor seinem Leben.

Wenn er gesagt hat, dass er “der Weg” sei, dann bedeutet das für mich, dass er seine Göttlichkeit realisiert hat und dass er sich als spiritueller Lehrer anbietet – nicht, um eine Krücke für große Institutionen von großer Macht und Reichtum zu werden (was genau das Gegenteil seines Kampfes gegen Pharisäer und Tempel-Kaufläute ist).

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass man das manifestiert, an was man denkt.
Jesus Bewusstsein war das eines Kämpfers gegen reiche diktatorische Eliten. Daher hat er diesen Konflikt auch angezogen und ist dafür gekreuzigt worden.
In den alten aber Veden steht, dass man anstatt ein guter Mensch zu werden, um nicht Gefahr zu laufen, dass das eine Extrem in das Andere umschlägt. Daher sollte man lieber auf einer tiefer gehenden Ebene die dualistischen Achsen verlassen.
Das klingt jetzt absurd, aber es könnte es möglich sein, dass die Bewusstseins-achse von Jesus’ Klassenkampf sich ironischerweise in der Kirche wieder manifestiert hat, weil die Schwingung seines Kampfes gegen das etablierte Pharisäertum oder Tempel-Händler noch nach seinem Tod weiter geschwungen hat.

Anstatt, der Sohn Gottes ist er für mich die Sonne Gottes – ein Strahl, der uns mit unserer eigenen Göttlichkeit verbindet.

Daher bin ich von seinem gnostischen Weg inspiriert, der für mich der Grund ist, warum ich mein Leben der Meditations-Yoga-Übung Sodarshan Chakra Kriya widme.

#agnostizismus, #atheismus, #christentum, #dogma, #gnostik, #religion

Spiritual inspiration Sunday 6

Happy 🌞day, my dear readers, wherever you are!

You might be puzzled that on one hand I do post spiritual insprationos, whilst on the other hand I am slagging of orthodox religions. This is because it took me decades to see the difference between the divine and an orthodox personalised creator–god, so today I would like to show you the difference between the god as we know him from orthodox religions, and the divine which does connect to you to the entire universe in a loving way.

You can find the god of orthodox religions in the other post I did send simultaneously (or in the menu under spirituality -> religion, and the divine right below in this video).

Whilst religions did a god job in the past to remind the oblivious mass of the divine by making god tangible in human form; at the dawn of what some call the new age, the divine is much more abstract and it can even become a hinderance to still cling onto obsolete teachings, instead of directly experiencing the divine.


So if you are an atheist, don’t get hung up on the terminology “god” and him being male, and if you are religious don’t feel obliged to follow only the one book you were given in childhood – open yourself up anew for your connection to the oneness, which will transcend your entire reality.

Here comes a beautiful description of the divine from a Yogi who did dedicate his life to serve as a bridge between orthodox Christianity and Indian Yoga.

#autobiography-of-a-yogi, #god, #oneness, #the-divine, #yogananda

Meine Dreifaltigkeit gegen Religionen

the english article is here

Im letzten Kapitel habe ich 3 emotionale Gründe gegen Religionen aufgelistet, die mich letztendlich aus der katholischen Kirche austreten liesen, heute bringe ich drei intellektuelle Gründe dagegen.

4.) Die Fehler alter Schriften

Der offensichtlichste, und damit Hauptgrund,
liegt in den Texten selbst, die als absolutes Wort Gottes verstanden werden.
Wenn man es wörtlich nimmt, dass diese Bücher das Wort Gottes enthalten, warum hat Gott dann die Menschheit bis zu dem Punkt, an dem sie geschrieben wurden, ignoriert?
Es ist nur logisch für einen Glaubenden all die Texte als falsch zu verwerfen, die vor der eigenen religiösen Schrift geschrieben wurden.
Unlogisch wird es dann, wenn die eigene Schrift auf alten aufbaut, wie z.Bsp. das neue auf dem alten Testament.

Wie elitär solch ein Denken ist, zeigt sich darin, dass Menschen normalerweise an der angeborenen Religion hängen bleiben – sie sollten sich mal fragen, warum Andere ihrer Religion beitreten sollten, sie aber nicht in Erwägung ziehen selbst die Religion zu wechseln.

Wenn man mit Fanatikern orthodoxer Religionen diskutiert, dann kommt als Hauptargument meistens:
“Aber in meinem Kindheits-Märchen (was natürlich die einzige Wahrheit ist) steht …”
Es macht einfach keinen Sinn für mich, warum Menschen so dumm und starrköpfig sind, immer noch in ein Buch zu glauben, was voll an Fehlern und Unstimmigkeiten ist, nur weil sie darauf in ihrer Kindheit dogmatisiert wurden.

Die jüdische Torah und Teile des alten Testaments der christlichen Bibel sind identisch.
Beide haben einen Protagonist, der in unzähligen Beispielen extra Fallen der Sünde aufstellte, nur um dann Millionen derer zu töten, die Gottes Versuchungen verfielen.
Ihr Antagonist, Satan dagegen, tötete Keinen.

Zudem gibt es etliche Fehler in der Bibel sowohl als auch im Koran, die so vielzählig sind, dass ich hier erst gar nicht anfange.
Wen es interessiert, der Suche einfach danach und wird sofort Seiten von Leuten finden, die auf jeweilig die andere Religion zeigen.
Demnach ist klar, dass diese Schriften nur Sinn machen, wenn man sie symbolisch in einem spirituellen Zusammenhang aber nicht wörtlich versteht.

https://www.palverlag.de/lebensweisheit-von-sich-ueberzeugt-sein.html

Religion ist im Grunde ein Thema unseres inneren Kindes.
Wir wurden darauf konditioniert eine Autorität zu fürchten, lieben und verehren, so dass unser inneres Kind an diesem ersten Konzept fest hält, wie Elefanten, die als Junge an einen Pflock gebunden wurden, und sich danach nie wieder davon lossreissen, obwohl sie längst stark genug dafür wären.

Der Fehler in der Logik ist, dass die gepredigte brüderliche Liebe in dem Moment unstimmig wird, wenn man anfängt Andere umzustimmen, eigenen Kindheits-Konditionierungen zu folgen.

Die Ironie dabei ist, dass versucht wird das eigene kindliche Unschuldsbewusstsein zu wahren indem man sie anderen nimmt.
Die Wahre Unschuld dagegen muss auf täglicher Basis durch Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und moralische Integrität täglich auf’s Neue erschaffen werden.

5.) Eine ungesunde Verkrustung, die gute Werte verzerrt.

Da die totale Widmung an ein altes Buch (ob Bibel, Torah, oder Koran, oder Ansprache verstorbener geistiger Lehrer) ein “in Zeit eingefrorener” Ansatz ist, beinhalten sie viele veraltete Lehren, die zu deren Zeit förderlich waren, aber heutzutage nicht nur veraltet, sondern schlichtweg hinderlich sind:
Hier mal drei Beispiele:

  • Der Ansatz des alten Testaments “Auge um Auge, Zahn um Zahn” war ursprünglich dazu gedacht, Gewalt auf eine adäquate und objektivere Stufe zu reduzieren, um nicht ohne Grund zu töten.
    Aber in unseren Zeiten, in denen Gerechtigkeit durch die Komplexität unseres Rechtssystem verschleiert wurde, wird solch eine Philosophie nur noch dazu verwand die öffentliche Meinung zur Gewalt aufzustacheln, die dann die Spirale der Gewalt immer höher treibt.
  • Die Regeln von Juden und Muslimen kein Fleisch zu essen war ursprünglich ein guter Schutz gegen Trichinellose, ist heutzutage in Zeiten der wissenschaftlichen Essenskontrolle und der Kühlschränke aber veraltet.
  • Der Ratschlag der Bibel “seit fruchtbar und mehret Euch” war in einer Zeit, als die Weltbevölkerung nur um die 170-400 Millionen betrug ein guter Rat, um das Überleben unserer Spezies zu sichern;
    aber in Zeiten der Überbevölkerung sollte stark überdacht werden, ob es förderlich is noch mehr Menschen in unsere Welt zu bringen, die aufgrund ihres niederen Bewusstseins, und ihren damit verbundenen Handlungen, unserer Erde mehr schaden als nützen, denn anstatt uns die Welt als verantwortliche Herrscher wohlwollend untertan gemacht zu haben, sind wir jetzt der Hauptgrund dafür das Tiere sowohl als auch Pflanzen schon auszusterben beginnen.

6.) Der Zirkelschluss, der Vielfältigkeit verhindert

Ich wurde einmal zu einem langen Video eingeladen, in dem Jemand “bewies”, dass der biblische Gott existieren würde.
Der große Fehler, der das ganze Kartenhaus für mich zum einstürzen brachte, war, dass das ganze komplexe Video auf der anfänglichen Annahme basierte, dass Gott existieren würde.

In gleicher Weise kann man normalerweise kaum wissenschaftlich mit Kreationisten argumentieren, weil die gesamte Diskussion von ihrer Indoktrination überschattet wird, dass es nur ein Buch gebe, auf dem die Wahrheit aufgebaut wäre, und dass jedes weitere Gespräch darauf basieren müsse.

Wenn immer man also “Beweise” für die Wunder Gottes im Internet findet, kann man die genießen, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass wahre Beweise bei Weitem nicht so spektakulär sind, als es gerne gesehen werden würde.

Damit will ich nicht sagen, dass Gott nicht existiert, sondern dass das Göttliche als eine allumfassende Kraft ist, die Anderen nicht aufgezwungen werden kann, sondern über Jahrzehnte in einem selbst erforscht werden muss.

#abrahamische-religionen, #agnostizismus, #atheismus, #bibel, #christenheit, #gnostizismus, #judentum, #koran, #religionskritik

Drei emotionale Probleme mit den drei Abrahamischen Religionen

You can find the English article here

Unabhängig von Jemandes Glaube, schätze ich den Versuch Glaubender sich zu ihrem Besten zu veredeln und den Frieden und die Liebe zu verwirklichen, die ihnen ihre Bücher gelehrt haben.

Wenn immer ich durch Länder gereist bin, deren Bräuche ich nicht einzuschätzen wusste, dann habe ich meistens religiösen Menschen vertraut, weil sie ethische Richtlinien hatten, die egoistische Atheisten belächelten.
Daher sehe ich in Zeiten einer unreifen Gesellschaft Religion als wertvolle moralische Geländer
(solange diese nicht in Fanatismus umschlagen).

Außerdem habe ich Freunde aller Arten von Religionen, deren Aufrichtigkeit ich wertschätze,
erst recht im Vergleich zu der gleichgültigen Mehrheit, die sich lediglich einem blinden Materialismus verschreibt,
nur um ihren unersättlichen egoistischen Hunger nach Bequemlichkeiten und Genus zu stillen.

Daher fragte ich mich, warum ich in meiner lebenslangen Suche nach dem Göttlichen, und vielen langen Diskussionen eine Hass-Liebe-Beziehung mit orthodoxen Religionen aller Art entwickelte:

1.) Die (Ehr)Furcht vor dem allmächtigen Gott

Was früher und jetzt noch immer ein unbewusstes Unbehagen in mir auslöst, ist das religiöse Dogma,
dass Gott einen nur lieben würde, wenn man an ihn glaubt.
Das eng-gestrickte Geschlecht von Gott als männlich macht es nur noch schlimmer, weil es den negative Archetyp Gottes als den bestrafenden Vater evoziert.

Es scheint mir kindisch zu sein, zu sagen: “Entweder bist Du für mich, oder gegen mich“.
Glaubst Du wirklich, ein allmächtiges Gott hätte so ein Ego, dass es sich darum kümmert, was wir menschlichen Mikroben von ihr denken?

Der Grund dafür, dass Glaubende eine regulierende Autorität mögen, scheint mir der zu sein, dass danach keine Leistung vom Glaubenden mehr zu leisten ist, denn Alles, was man tun muss ist danach blindlings einer Handvoll limitierenden Regeln der Diät zu leben, und die Ethik wird dann vom “großen Papa” garantiert werden.

Der Nachteil solch einer Einstellung ist, dass es den Glaubenden auf ein Stadium der Infantilität festnagelt, die eine mehr abstrakte innere Entwicklung verhindert,
was dann zu einem blinden Punkt für die Möglichkeiten führt, sich selbst, oder sein Selbst weiter zu entwickeln,
(wie man schon daran erkennt, dass allein dieses Konzept orthodox Gläubigen unbekannt ist).

Um fair zu sein:
Das ist nicht nur ein Problem von Religionen, sondern Teil der Unreife der gesamten Menschheit, wie man am globalen Schulsystem sehen kann, was definitiv nicht dazu dient, die Persona hervor zu bringen,
sondern uns lediglich zu gehorsamen und produktiven Arbeitsmaschinen zu erziehen.

Ironischerweise wird das von der Kirche geschaffene Bewusstsein der Unterwürfigkeit ausgerechnet von unspirituellen Materialisten ausgenützt, die anstatt an das Göttliche den Mammon anbeten.

Das Dogma der Angst vor Bestrafung bei Unglaube hat nichts mit Liebe zu tun, sondern verhängt ein Schwert des Damokles über Jeden, der seinen Geist für alle Möglichkeiten der Realitätsschau offen halten will.

2. Der herablassende Anspruch auf Alleingültigkeit

Ein reiner Glaube ohne spirituelle Erfahrungen lebt von der Stärke einer Gemeinschaft, weshalb sich Glaubende zu einer konstanten Mission berufen fühlen, den Kreis ihrer Gleichgesinnten zu erweitern, währen Menschen, die “sich selbst erkennen“, wie das die alten Griechen propagierten, keine Notwendigkeit darin sehen, die Zustimmung Anderer zu erheischen.

Der Wunsch der Stärkung der eigenen Gemeinschaft hat sowohl zu Dogmen wie “seit fruchtbar und vermehret Euch” geführt, was angesichts der Überbevölkerung nicht nur veraltet, sondern inzwischen schädlich für die Erde ist;
und außerdem auch zur Rechtfertigung von scheuklappen-denkenden Glaubenden, einen Großteil ihrer Lebenszeit damit zu verschwenden, Andere mit Bauchläden von ihrer Meinung zu überzeugen, welche die Meisten gar nicht interessiert.

Orthodox Gläubige egal welcher Religion scheinen in meinen Augen das gleiche Übel zu sein. Fanatiker hämmern konstant und blindlings ihren Glauben in Jedermann’s Hirn, dass der Glaube, in den sie hineingeboren waren, der einzig wahre sei, was genau zu den Abscheulichkeiten geführt hat, wie wir sie heute im Nahen Osten sehen.

Die Arrogante Einstellung “die einzige Wahrheit zu besitzen” (wie es Christen und Muslime machen),
oder “zu den Auserwählten zu gehören” (in was nicht nur Juden, sondern auch Koreaner glauben),
ist die Quelle aller Kriege aufgrund eines verzerrten Konzepts besser als Andere zu sein.

Gnothi seauton 
(altgriechisch Γνῶθι σεαυτόν, durch Elision auch Γνῶθι σαυτόν Gnṓthi sautón „Erkenne dich selbst!“)
ist eine vielzitierte Inschrift am Apollotempel von Delphi, als deren Urheber Chilon von Sparta, einer der „Sieben Weisen“, angesehen wird.
Die Forderung wird im antiken griechischen Denken dem Gott Apollon zugeschrieben. Als nosce te ipsum oder temet nosce wurde die Anweisung ins Lateinische übernommen.

3.) Religiöse Kriege und Akte des Terrorismus

Wie Pflanzen, die dann seitwärts streben, wenn es nicht möglich ist sich aufwärts zu entwickeln,
so verteilen auch Menschen dann Seitenhiebe, sobald sie von einengenden Dogmen geknechtet werden.

Schaue einfach in die Geschichte, und Du wirst sehen, dass sich alle Religionen ihre Hände mit dem Schlachten Andersgläubiger beschmutzt haben.
Bis heute wird das praktiziert, und ist lediglich als “Krieg gegen den Terror” oder “Kampf für die Demokratie” getarnt, während ganze Gruppierungen andersartiger Religionen stigmatisiert werden, um Gründe dafür zu haben, diese Länder aufgrund ihres Öls oder anderer kapitalistischen Machenschaften anzugreifen.
Minderheiten, denen die Mittel heutiger teuerer Kriegsführung verwehrt ist, benutzen dann Terrorismus als Mittel. Hiermit verurteile ich Terroristen sowohl als kriegstreibende Politiker, und die, die sie gewählt haben gleichermaßen:

Ich habe nie größere Scheinheiligkeiten und Dummheiten gesehen, als die von aggressiven Fanatikern, die behauten ihrem Buch der Liebe und des Mitgefühls zu folgen, nur um dann Andere zu töten oder verletzen!

Während ich jeden Politiker verstehen kann, der in eine Position der Macht gewählt wurde, und dann aus Kriegen langsam rückwärts hinausgehen muss, gilt das für alle Politiker, die unter der Behauptung es tun zu müssen, neue Kriege angefangen haben
-> Das Blut jedes einzelnen Toten; ob von Zivilisten, durch Kollateralschäden, oder von Soldaten, klebt an deren Händen!

Der Nobel-Preis ist schon etliche male an Politiker vergeben worden, die Krieg geführt haben,
weshalb ich den auch nicht mehr ernst nehmen kann.

Leider verurteilt die ignorante Masse einfach denkender Menschen ganze Mehrheiten friedlicher Mitglieder fremder Religionen, weil sie von Medien, die von Angstnachrichten leben, hirngewaschen wurden diese zu hassen.
Das ist ausserdem eine strategische Dummheit, denn ein tief verwurzelter Glauben wird nur durch das Herz verändert werden, nie aber durch Gewalt oder Dogmatismus.
Nationalismus, sowohl als auch religiöser Fanatismus haben beide unheimliche Ähnlichkeiten
– höre einfach die Phrasen von Politikern oder religiösen Anführern an – sie sind nahezu gleich.


In dieser ausgewählten halben Stunde kann man eine interessante Zusammenfassung der Geschichte der Religion sehen, einschließlich, wie die Kirche unser Gottesverständnis verzerrt hat.

#abrahamische-religionen, #agnostizismus, #atheismus, #bibel, #christstnetum, #gnostik, #gnostizismus, #islam, #judentum, #krieg, #kriegstreiber, #quoran, #tora

OMG (Om, I, God) – the better half

The god-experiment part 2

In part 1 I told you about the horizontal intellectual axis between
Atheist / Agnostic <——————– vs —————–> orthodox Believer

To explore the vertical intuitive Axis (which I will explain at the end),
I seriously dedicated myself to the nebulous ‘divine’ (for 4 months now and ongoing)
as described by an Iranian mystic of the 13th century;
to explore the subject in the most global and versatile way possible:

  1. Putting god to a critical test from an Agnostic point of assuming nothing,
  2. following Gnosticism, which originated in Hellenistic Judaism
  3. inspired by an Islamic account of 9 months divine experience
  4. I used wisdoms I found in the Sikh ‘bible’ Siri Guru Granth Sahib,
  5. which is based on a combination of Hindu yoga techniques, such as prana yoga or Jalandhala Bhanda,
    implements a Bhakti tradition of worshipping the divine,
  6. and comes close to the Christian Jesus prayer,
  7. with a the Buddhist state of mind of non-attachment and exploring the absolute.

I did this by the means of a yoga-prayer-meditation, called Sodarshan Chakra Kriya.
Let’s first continue from part 1-3 on our journey through religions.

4. the Eastern intuitive path

The reason why ever more Westerners loose their faith in traditional religions and turn towards Eastern wisdoms, is that the Abrahamic religions lost their touch to spirituality and therewith merely offer the comfort of holding on to a straw of hope of being saved out of the misery of their suffering due to ignorance.

In India there was never a need for such a power struggle, between one or many gods, because from the beginning,
their broad range of believes, wisdoms and philosophies, allowed for thousands of deities, which do serve as manifestations of individual worship-needs or character trades, whilst above it all an unfathomable abstract higher intelligence called the OM was recognised .
Since Westerners couldn’t grasp that versatility, the British did put all directions, which did tolerate and embrace each other, into the box of one religion they called Hinduism.

Meanwhile in China:
Around the 4th century BC Daoism emerged, which taught Yin & Yang, and with a rich wealth in non-religious understandings of the universe, such as the Tao Te Ching, the fortune telling principles of the universe I Ching (which goes back to 1000 BC), and the medical Texts Neijing and Nanjing which are the foundations of traditional Chinese Medicine.

So Chinese culture proves that religion is not a necessity for our spiritual evolution.

5. Mysticism vs faith

Whilst in mainstream religions, the dogma of faith is usually a prerequisite of any bliss thereafter, the destruction of our intuitive faith, as described beforehand lead to secularisation, and its value being totally turned around:
Before the Age of Reason, which ironically is called ‘Age of Enlightenment’; intuitive ‘knowledge’ did take predominance over objective rationality. Since then objectivity is taken as a guaranty for truth.

Whilst this seems to be a progress, it came at a loss of the contact with our subconsciousness with detrimental effects:

The marginalisation of faith into the realm a subjectivism, which is overwritten by objective science led to a twist of the terminologies “faith” and “knowledge“.
Everything that we think to know by the means of science requires a believe in machines like micro- and telescopes, which we have to rely on for our knowledge of the micro- and macrocosm.

You may have just skipped over that sentence, but hold on and think for a second: What do you really KNOW and what do you BELIEVE? You might be surprised.
Nearly all scientific experiments (the ones which rely on machines), do require our belief in the accuracy of the correct display by those gadgets. So we believe in what our gadgets tell us, but don’t know our gut-feelings anymore.

The conspiracy theory about a flat-earth is a perfect example of the subconscious fight of scientific knowledge vs own intuition.
People lost contact with their own sense of reality , but also don’t trust the scientific dogmas anymore. So their egos rather create conspiracies, then admitting to themselves that they are simply lost and have to find new ways to reconnect to their self as well as to conduct science.

Another example of the loss in intuition is our chronological interpretation of time, which first was propagated on the clocks of church-towers. Whilst the division of time is practical, useful and today essential;
time, before clocks existed, did hot have today’s quantitative connotation, but was seen for its quality as a ‘good’ or ‘bad’ time and allowed to for the spiritual virtue of being ‘in the here and now’.
(Astrology, for example, is the science about the quality of time).

You can make an experiment and listen to contemplative music whilst looking at the time display – and then hide the display and continue listening. You then can sense time differently.
Here is a suitable song I once composed, which you can use for it:
(best listen with headphones or base-speakers)
Whilst it plays, keep moving your mouse over the video, then let go of your mouse and as the timeline disappears keep listening how the music affects you in a non-linear fashion. You can repeat this a few times over the duration of this song.

The Chinese Buddhist Huangbo Xiang from the 8th century did sum the difference between intellectual and intuitive understanding of ‘the divine’, which he did call ‘the absolute’ up brilliantly:

The substance of the absolute is inwardly, like wood or stone, in that it is motionless,
and outwardly like the void, in that, it is without bounds or obstructions.

It is neither subjective, nor objective, has no specific location, is formless and can not vanish.

Those who hasten towards it, dare not enter, fearing to hurdle down through the void, with nothing to cling to, or to stay their fall,
so they look to the brink in retreat.

This refers to all those who seek such a goal through cognition.

Thus – those who seek the goal through cognition are the many, [like hair on a cow]
while those, who obtain intuitive knowledge of the way are the few. [like horns on a bull]


And finally now I get to let you know how the non-intellectual mystical approach towards god did so far manifest for me:

In the entire 2.5 hours I sat, on average I usually only managed to fully focus for one tiny minute on this unfathomable abstract of god, which Sikhs call “Waheguru”.

First I clinged on focussing on the word “Waheguru”, and after 3 months, when my impatient refusal to focus on this (nearly annoying, because ungraspable) subject slowly dissipated, I started to be immersed in temporary fields of focus,
and after 4 months I sometimes descended into a state of trance which goes down the rabbit hole in different layers:

  1. Visual:
    Random archetypal images sometimes pop up (something spiritual beginners know from taking hallucinogenic drugs, or non-drug takers know from when not having slept up to the point of being severely over-tired).
    But the difference is that those are the same effects without dissolving my self, meaning that I am not prone to fate, carrying me wherever my subconscious just floats.
  2. Kinaesthetic:
    Deeper is the level in which I sense my electromagnetic energy-field expanding. You can imagine this field like your aura getting bigger. This has some mystical quality beyond intellectual morality. A neutrality which can be described in a dark way like Dracula or the Lord of the Ring at night in a castle surrounded by dragons, or in a light way as the majestetic serenity of huge angels (who often in the bible had to greet people with ‘fear not!’).
  3. Auditory:
    Thinking “Waheguru” for me is usually like hearing it in my brain. Only once within 25 years, I literally heared it out of my belly, meaning that my consciousness was literally centered.
  4. My eyes start to focus automatically towards the tip of the nose, which made me realise that the mention in the description of the Kriya were not meant as an instruction but as a description of the effect it has.
  5. The grainy picture you see when you simply close your eyes also gave a sense of an energy field surrounding me, like being in the midst of the vast universe of stars – at times the part in front of my eyes became brighter, either grey, white or blueish.
  6. Then a state of bliss and majestic serenity, occurs –
    yet again it can be compared to the relaxing aspect of smoking weed, but without that stupefying and numbing part.
    After experiencing it, I understood why highly spiritual evolved people don’t want to destroy that by engaging with others, whether to impress, nor to argue with them.
  7. Once I gave up an issue, to be solved by ‘the divine’. And due to letting this go, and allowing for literal “in-spiration”, this universal energy-field started to flow into instead of out from me and I realised that the expanding of my own aura in the previous points still was attached to an egocentric perspective of the world.
    I then learned why ‘the ego’ is shunned as a hinderance on the spiritual path.
  8. Other effects I felt was for example that my face somehow is much older than my body (and I am talking lifetimes here, not years).
  9. Longterm effects are:
    that over the years it took me to build up this exercise, I seem to have matured by one year within one month, so it corrected many discrepancies in me, which you can see in many people who are partly great and partly like a child.
  10. Overall there comes a deeper intuitive understanding of people which leads in a preventive course-correction before they even realise that I was on the way to annoy them.

Considering that those were fruits of just having been able to focus for one minute – imagine what can be possible to the ones who manage to focus throughout an entire session!

The similarity between the drug and the mystical experiences made me aware that (illegal as well as legal) drugs are only needed by the rigid minds who cling to their books and rules.
Think about it: The word “ad-diction” translates from Latin to “cling onto words”.
In German addiction means “Sucht“, which translated back into English as “seeking”.
So addictives actually often are people with a high spiritual potential who simply seek for something, their soul longs for, but society did not offer them yet.

I got a glimpse that as soon as someone manages to totally open up oneself for all the Qi, Prana, or energy literally miracles may happen.


However – the difficulty to accomplish that, is that we first have to ridden ourselves from any kind of egotistical self-definition, something I did work on for 25 years and just reach the brink of sensing that there is something beyond.

And the dilemma is that once we do open ourselves up for the universe,
all previously hidden worldly entanglements float in first.
So don’t expect results for quite a while – it could be decades to work through it;

But then again – at the same time, it only takes a minute of pure focus to really dive into a glimpse of an entire world which can be expected afterwards. The hearing ‘Waheguru’ from my belly was an experience within the very first month after just having accomplished to do the Kriya properly.

Even though I never had this experience anymore, this glimpse of clarity did show me that I am on the right path, and kept me going for more the remaining time of my life.

So my conclusion is that you can’t actively force to find god,
you can only allow the divine to flow right through you.

Is obvious to us that a group works best, if some small part does not take on a life of its own – whether it is a member of a community or some cells in your body. So the first step to empty oneself for the overall energy flowing in, out and through.
But that does by no means that you shan’t have the ambitions to be special, because every organ is unique and even must be it.
To bring this contradiction (of allowing to merge with the absolute versus living out your own life) together,
think of each organ needing the blood which flows through the entire body, whilst at the same time has to fulfil its own, and only its very own function – not the one of anyone else.

As promised, I close this article by telling you the difference between the intellectual horizontal,
and the intuitive vertical axis: If you take the A from ‘Agonisticism’, and the ‘v’ from ‘Believer’ as Arrows, to turn the axis like a dial clockwise, you end up with a new axis, …


Agnostic <———————- vs ———————-> orthodox Believer

… a second axis, which is not believers against non-believers anymore, but “experiencers” vs people who in latin are ‘at the word‘ (of their bibles) {as mentioned above = “ad-dicts”}.

G
N
KNOW
S
T
I
C

^
|
AGNOSTIC <—————————-||————————-> GOD (Believe)
|
v

D
O
G
m
a

#addiction, #agnosticism, #atheism, #buddhism, #christianity, #god, #hinduism, #islam, #meditation, #mysticism, #oneness, #prayer, #religion, #the-divine, #zen

OMG (Om, I, God)

The god-experiment

From birth on we are conditioned into belief systems and believe to knowthe ultimate truth“, assuming that all generations beforehand were fools. Yet the fact is that believes did change throughout history, so much even, that they did turn around not only by 180°, but that even multiple times.

Most humans do get their own beliefs strengthened when being affirmed by others.
In one way this is good, because fine-tuning ones own beliefs protects us from becoming deranged;
on the other hand, however, this often leads to believers wanting to strengthen their community by proselytising others, which in the end leads to an ever growing emotional resistance from either members of another faith or atheists.

This article deals with the horizontal Axis of
Atheists < ————————- vs ———————> Believers in a personified God

and therewith is a crossover post of two other series:
1.) It is part 5 of the series: Keys to understanding the universe and connects straight to part 2: up, down, left and right,
2.) And it is a continuation on the series about Religion.

Instead of joining the countless, endless and useless ping-pong games of throwing back and forth individual opinions;
I decided to approach this subject in a scientific way,
starting from an agnostic point of not knowing whether god exists, and not accepting the circular reasoning of referring to a single religious book, in order not to favour any direction.

In this article you will find an intellectual exploration of the evolution of monotheism,
and in order to look at the issues from all angles,
and in the next article I will deal with the intuitive part of the divne,
and will observe the vertical axis between material vs spiritual consciousness .

It took me an entire year to find an objective approach for this subjective matter.

1.) the oneness in the womb.

a.) The internal (esoteric) view correlating to the nervous system

The history of religion shows that the first indices of religion were burial sites, which are an homage to “mother earth” and the internal self.

There was Eru, the one are the first words of Tolkien’s the Silmarillion – the book which introduces the entire mythology of the Lord of the Rings.
In the womb, initially everything is one,
because there is no separation from the external world and the self.
Bible: Genesis 1:2: “the Spirit of God was hovering over the waters“.

“Man was created from clay”

A shared view amongst Greek, Sumerian, Egyption, Hindu, Norse, Native American, African mythologies and contemporary superhero stories, such as Wonder Woman.

b.) The external (exoteric) view

Correlating to amniotic fluid is the scientific theory of the Soviet biologist Alexander Oparin from 1924 who proposed the theory of the primordial chemical carbon- based solution, which was triggered by an external energy source to form life.

So human kind’s very first experience which shaped our deep instinct, is that there is a oneness which is larger than our body-self-perception.

2.) The Sun

After birth the senses, such as the eyes and ears evolve.

Genesis 1:3 “And God said, “Let there be light,” and there was light.”
John 1:3 “In the beginning was the Word”

Two Bible-quotes shared by all 3 abrahamic religions: Jews, Christians, and Muslims

The first impression usually is the strongest, so it is no surprise that when the first external influence enters our life it replaces our previous but undefined sense of self with an appreciation for the first reference point in our lifes.
You only can define a size if you have at least two reference points, so whilst life in the womb was totally holistic, now came the time when we started to be able to perceive ourselves.

Brahma: “let me have a self”

Hinduism

The most predominant external energy source to the earth obviously is the sun. This is how the atheistic as well as the religious views come together:

Ancient enlightened Indians, called Rishis, did since a long time perceive the influence of the sun. When western people still were savages, they already knew that the sun was the source of the light of the moon, and the Sanskrit language already had time units which range from durations as small as the duration of light rays up to the vastness of the age of our universe.

From there the teachings spread on one hand to Egypt in the form of the Sungod Ra

Ra – Egyptian Fifth Dynasty (2494 to 2345 BCE) 

… to the Iranian Zoreaster (also known as Zarathustra) – the founder of Zoroastrianism, a monotheistic religion from the 6th century BCE.

Fare-e-Kiani is a symbol which represent a guardian angel called Fravashi

… which obviously has some links to Egyptian symbology

Around 2000 BC (long before the Christian cross existed), sun crosses emerged in Europe, during the Neolithic to Bronze Age periods.

In the foremost sun-cross you can see how this evolved into the astrological sun symbol ☉

Astrology btw is not the superficial future-telling pseudoscience it is made out to be in woman’s magazines, but the reflection of the elaborate ancient greek descriptions of the human personality by the means of deities, such as Mars for warlike energies or Venus for love.

astrological symbol of the sun ^

This 3 minute video shows that there was such a vast knowledge about astronomy,
that many are convinced that higher evolved civilisations were in contact with ours.

Regardless of whether those were aliens or humans: the existence of so much ancient knowledge does marginalise the version of a unique creator god to a mere option only.

So how did humankind jump from a profound understanding of the universe to a version of “the one and only” god?

3. The western personification of god

The main reason why atheists cringe at the word “god” is because of the attached dogma of one being a ‘sinner’ who only is saved by salvation of a higher authority one has to belief in and be subservient to.
This dogma, however is by no means as ancient as we are made to believe.

My personal view is that planet earth, like our body,
has a conscious and subconscious part,
the former correlating to the north-west and the latter to the south-east.
So whilst the East did approach this subject by subscribing to intuitive experiences of wise people;
in the West, intellectual dogmata became predominant:

This is maybe why spirituality intuitively was understood in the South-East, whilst in the North-West it had to undergo a myriad of god concepts and misunderstandings.

The decline of Western strength and intuition

In the past, westerners also intuitive knew what was right and wrong.
They feared not to act upon their values, and their faith of the afterlife, which was as strong as knowledge made them not fear of death.

Old western religions initially had a very good intuition for gender roles, the place of when to use female yin and male yang, and a clear sense for justice.

Our natural intuition was forcefully replaced by the means of religious wars with the dogma of one personified higher force, designed to cultivate an obedience towards authoritative institutions in order to guarantee devotees.

Up to this day witchcraft, magic and paganism are shunned by Christianity and Islam, and western spirituality is marginalised into the corner of occultism – a word, which to mainstreamers equals ‘darkness’, whilst the true meaning of the word means ‘hidden’ (as you can see in the medical term ‘occult blood‘.


The western spiritual traditions and secret orders:

Since occultism nowadays is marginalised into secrecy,
here is a 1-paragraph-summary of this incredible vast subject:

Most Western paths stem from the tradition of the believe in the sun as mentioned above, which was re-cultivated by the pharao Akhenaten – as the name implies “the prayer to the sun (Athon).

From here many mystery schools, such as the Rosicrucians, the Freemasons, emerged,
and out of them mixtures, such as the Ordo Templis Orientis arouse,
which bright spirits, such as Rudolf Steiner, but also dubious ones, such as the black magician Alestair Crowley, or the founder of Scientology Ron Hubbard were members of.
Helena Blavatski together with Steiner created a synthesis of Eastern and Western knowledge, the Theosophic society.

My personal experiences:
The most spiritual orders are A.M.O.R.C and the Servants of the light,
And people who don’t like orders may read Steiner, who held very unique speeches about spirituality.

Freemasonry with its men-only-policy is antiquated,
and it’s old boys network ethically dubious for distorting fair chances for non members by giving theirs significant advantages.
Crowley (who was very spiritual advanced and versatile) and Hubbard, both unfortunately descended into egotism – Scientology’s book ‘Dianetics‘ is nothing more than a fashionable conglomeration of OTO-knowledge.

The question now is why and how the occult holistic understanding of a monotheism, directed at the sun was turned towards a personified god.

The following 25 minute video excerpt explains how mankind’s planetary wisdom was perverted into a humanised version of a creator god:

Due to our contemporary subscription to merely worldly values, people nowadays are afraid to loose material values, such as their possessions or their body – both values which are limited to this life only.

The fear of death did evolve into society which at first seems to protect the weak,
but in the longterm is full of pathological norms which allow for devious but spineless lawyers, politicians, and business people to dominate strong and authentic warriors.

True male powers, such as a courage to stand up for ones’ opinion today are replaced with cowardice hiding behind political correctness, female virtues such as poise, dignity or serenity are channeled into a destructive feminism, which is more concerned in copying and accusing men, than to shine as a true woman, and our access to god(s) is degraded into empty rituals performed by self-declared authorities.

To finish part 1, I leave you with a fascinating rarely known Western version of human evolution:

part 2 can be found here>

#agnosticism, #atheism, #buddhism, #christianity, #god, #hinduism, #islam, #meditation, #mysticism, #oneness, #prayer, #religion, #the-divine, #zen